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Sm'Aesch Pfeffingen siegt trotz reichlich Ungemach!

Paul Ulli, bz vom 20.10.14 20.10.2014

In der ersten Meisterschaftspartie mussten die Volleyballerinnen von Sm'Aesch Pfeffingen nach Neuenburg reisen. Das stark veränderte Team von Headcoach Timo Lippuner zeigte eine sensationelle Leistung und siegte mit 3:1. Dank gutem Angriffsspiel ging der erste Satz überraschend deutlich an die Gäste. Der zweite Satz ging zwar knapp verloren, trotzdem dominierte das Sm'Aesch-Team im dritten Satz wieder nach Belieben - bis beim Stand von 16:9 das Unheil seinen Lauf zu nehmen schien: Eine Neuenburgerin kam unabsichtlich auf die gegnerische Seite und verletzte Neuzugang Lucija Mlinar am Fuss. Die Kroatin musste das Feld verlassen und wurde durch Laura Tschopp ersetzt. Damit aber nicht genug des Ungemachs für Sm'Aesch. Im vierten Satz klagte Libera Thays Deprati über Knieschmerzen und konnte praktisch den ganzen Satz über nur noch auf einem Bein stehend absolvieren. Aber auch jetzt zeigten sich die Volleyballerinnen aus Aesch von ihrer besten Seite, sodass man letztlich relativ klar die drei Punkte aus Neuenburg entführen konnte. «Ich bin stolz auf mein Team, das sich durch die Ausfälle nicht aus dem Konzept bringen liess», sagte ein glücklicher Lippuner nach der Partie.

@ Paul Ulli, bz vom 20.10.14 

Ein starker erster Auftritt

BaZ vom 20.10.14 - Thomas Wirz

Sm'Aesch Pfeffingen schlägt Neuchâtel.

Den Volleyballerinnen von Sm'Aesch-Pfeffingen hätte der Meisterschaftsstart nicht besser gelingen können. Beim heimstarken Spitzenteam Neuchâtel UC gewinnen sie 3:1 (25:17, 23:25, 25:19, 25:16) und holen drei wichtige Punkte. «Drei Punkte nach toller Leistung, aber zwei weitere Verletzte!» Sm'Aesch-Headcoach Timo Lippuner wusste nach dem Schlusspfiff nicht so recht, wie ihm zumute war. Nach einem ausgezeichneten ersten Satz musste das Birstaler Kombinat im zweiten Abschnitt heikle Momente überstehen, ehe in Durchgang drei die starke Reaktion folgte. Die verletzungsbedingte Auswechslung der Kroatin Lucija Mlinar konnte das Gästedispositiv nur für wenige Minuten durcheinanderbringen. Laura Tschopp erwies sich nämlich als starker Ersatz und weil gleichzeitig die Angreiferinnen Gergana Dimitrova und Laura Künzler kaum zu bremsen waren, kippte das Momentum im dritten und vorentscheidenden Akt wieder zugunsten der Equipe von Nationalcoach Lippuner. Sie entschied ihn mit 25:19 für sich und blieb dann auch im vierten Satz tonangebend. Jeder zweite Angriff war erfolgreich, was im Spitzenvolleyball eine starke Quote bedeutet.

Neuchâtel UC-Sm'Aesch-Pfeffingen 1:3 (17:25, 25:23, 19:25, 15:25)

Halle Riveraine. -780 Zuschauer.

Sm'Aesch Pfeffingen: Gogic, Becker, Matter, Tschopp, Dimitrova, Mlinar, Künzler, Deprati. Bemerkungen: Aesch ohne Todorova und Sacher (beide verletzt). Mlinar scheidet verletzt aus (Fuss) und wird durch Tschopp ersetzt. Libera Deprati spielt angeschlagen zu Ende.