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NLA: Volley Toggenburg-Sm'Aesch Pfeffingen: 1:3

Paul Ulli (bz) und Thomas Wirz (BaZ) 17.11.2014

 Sm'Aesch Pfeffingen mit klarem Sieg

17.11.14, bz - Paul Ulli

Nach der völlig unnötigen und auch unerwarteten Heimniederlage gegen Cheseaux zeigten sich die Volleyballerinnen von Sm'Aesch Pfeffingen beim Gastspiel in Toggenburg nach etwas harzigem Start sehr konzentriert und holten sich die budgetierten drei Punkte beim punktelosen Tabellenletzten. Das wie immer kämpferisch stark und vor allem defensiv stabil spielende Team von Trainer Marcel Erni hatte einen miserablen Saisonstart hinter sich. Fünf Spiele, fünf Niederlagen und ein Satzverhältnis von 1:15 sprachen eine deutliche Sprache. Doch Sm'Aesch-Head-Coach Timo Lippuner war sich auch bewusst, dass seine Mannschaft vor allem sehr jung und deshalb noch inkonstant ist. Dies zeigte sich vor allem im Startsatz, in welchem man zwar meist in Führung lag, aber gegen Ende mit einigen «komischen Schiedsrichterentscheiden», Zitat Lippuner, zu kämpfen hatte und nach dem 24:26-Verdikt völlig überraschend in Rücklage geriet. Doch in der Folge hatten die Punktejägerinnen Gergana Dimitrova (14), Laura Tschopp (13), Kerley Becker (12) und Laura Künzler (11) alles im Griff und liessen ihre Gegnerinnen kaum mehr gewähren. « Vor allem in der Annahme und am Block zeigten wir uns stark verbessert», sagte der Trainer nach dem Spiel zufrieden.

Steigerung und drei wichtige Punkte

17.11.14, BaZ - Thomas Wirz

Sm'Aesch-Pfeffingen gewinnt gegen den NLA-Tabellenletzten Toggenburg mit 3:1. Was gegen den Tabellenletzten Volley Toggenburg schlecht begonnen hatte, endete für Sm'Aesch-Pfeffingen doch noch mit dem Sieg. Zwar ging der erste Satz verloren, danach vermochten sich die Baselbieterinnen aber zu steigern und setzten sich mit 3:1 letztlich sicher durch. Nach der 2:3-Heimniederlage gegen Cheseaux war bei Sm'Aesch Pfeffingen die Verunsicherung zu Beginn deutlich spürbar. Eine 21:18-Führung reichte nicht aus, um den Satz ins Trockene zu bringen. Bis zum Stand von 16:15 für das Birstaler Kombinat verlief auch der zweite Akt ausgeglichen, ehe der Gast auf 21:16 davon ziehen konnte und die Sätze ausglich. Von jetzt an waren die Stärkeverhältnisse klar: Sm'Aesch Pfeffingen hatte das Geschehen im Griff und entschied die Sätze drei und vier klar für sich. Nach dem dritten Saison-Auswärtserfolg zeigte sich Coach Timo Lippuner erleichtert: «Ich bin froh, dass wir nach dem ersten Satz reagiert haben. Noch ist jedoch nicht alles so, wie ich mir das vorstelle.» Derweil der Solothurner mit Hauptangreiferin Gergana Dimitrova sehr zufrieden war, machte er bei deren Landsfrau Mira Todorova klare Abstriche. Nach ihrer Fussverletzung sei sie noch nicht die erhoffte Teamstütze.