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NLA: Düdingen-Sm'Aesch Pfeffingen: 0:3 (25:27, 21:25, 10:25)

Thomas Wirz 07.12.2014

Sm'Aesch Pfeffingen überzeugt und macht kurzen Prozess im kapitalen Spiel

Die Volleyballerinnen von Sm'Aesch-Pfeffingen haben einen grossen Schritt Richtung Finalrunde getan. Sie gewannen die kapitale Meisterschaftspartie beim letztjährigen Playoff-Teilnehmer Volley Düdingen überraschend klar mit 3:0 (27:25, 25:21, 25:10) und zeigten dabei die bis anhin stärkste Saisonleistung.
Vor 280 Zuschauern in der Sporthalle Leimacker fiel die Vorentscheidung bereits im umkämpften ersten Abschnitt. Nachdem die Baselbieterinnen stark begonnen und mit 16:9 respektive 21:17 klar geführt hatten, kämpfte sich Düdingen heran und besass beim Stand von 24:22 zwei Satzbälle. Für einmal machte Sm'Aesch Pfeffingen zum Satzende die wichtigen Punkte und entschied den ersten Durchgang in der Verlängerung mit 27:25 für sich.
Der zweite Abschnitt verlief ganz ähnlich, nur verwaltete das Birstaler Kombinat den bald wieder erkämpften Vorsprung nun konzentriert und lag so beim Pausentee mit 2:0-Sätzen voran. Wer in Durchgang drei eine energische Reaktion der mit vier US-Amerikanerinnen angetretenen Freiburgerinnen erwartete, sah sich getäuscht. Selbst Düdingens vorerst überragende Diagonalangreiferin Kylie Atherstone begann schon bald zu resignieren, so dass Sm'Aesch Pfeffingen jetzt leichtes Spiel hatte und dem Heimteam gerade noch zehn Punkte überliess.
Ein starkes Kollektiv
Der wichtige Dreipunkte-Sieg war in erster Linie einer starken Mannschaftsleistung zu verdanken. Für ein Mal agierten die Aescherinnen alle auf ähnlich hohem Niveau. Topskorerin Gergana Dimitrova machte die meisten Punkte (14), doch auch Mira Todorova (10) – die Bulgarin steigerte sich im Vergleich zu ihren bisherigen Auftritten eklatant –, Laura Künzler (9) und Laura Tschopp (sie wurde am Ende zur besten Sm'Aesch-Akteurin gewählt) vermochten im Angriff zu überzeugen.
«Ich bin dieses Mal sehr zufrieden. Vor allem der dritte Satz hat mir sehr gut gefallen, wo wir sehr konzentriert geblieben sind und voll durchgespielt haben», lobte Headcoach Timo Lippuner seine Spielerinnen. Nach dem bereits vierten Saison-Auswärtssieg hat sich Sm’Aesch nun vor Schaffhausen und Cheseaux auf Rang 5 gesetzt und darf sich auf das nächste Wochenende mit den beiden Heimspielen gegen Meister Volero (Meisterschaft) und Toggenburg (Cup) freuen.

Von Thomas Wirz - BaZ