> Zurück

Volley Cup: FC Luzern - Sm'Aesch Pfeffingen: 3:2 (23:25, 25:12, 26:24, 21:25, 15:7)

Paul Ulli 18.01.2015


Überraschendes Cup-Aus für Sm'Aesch Pfeffingen
Im Viertelfinale des Schweizer Cups nutzte der klare Aussenseiter FC Luzern die Gunst der Stunde und warf dank einer kämpferischen und vor allem defensiv guten Leistung die Baselbieterinnen aus der Cupkonkurrenz.
Was sich am Samstagabend beim zwar gewonnenen Meisterschafts-Heimspiel gegen den punktelosen Tabellenletzten Volley Toggenburg angedeutet hatte, wurde gestern Nachmittag für Sm'Aesch Pfeffingen in der Innerschweiz zur brutalen Realität.
Mit nur gerade sieben Spielerinnen war Coach Timo Lippuner nach Luzern gereist, weil die Nachwuchsspielerinnen wie Storck, Koch, Sacher und Widmer aus schulischen Gründen fehlten und die Bulgarin Gergana Dimitrova wegen einer Rückenverletzung nicht eingesetzt werden konnte. Nach gewonnenem Startsatz schlichen sich immer mehr Fehler ins Spiel von Sm'Aesch Pfeffingen ein, sodass das Heimteam nicht nur satzmässig ausgleichen, sondern sogar in Führung gehen konnte.
Ein enttäuschter Trainer
Vor allem die Leistung der serbischen Zuspielerin Jovana Gogic war in dieser Phase absolut ungenügend und da die zweite Passeuse Lena Sacher nicht mitgereist war, nicht korrigierbar. Auch die talentierte Libera Thays Deprati hatte nicht ihren besten Tag erwischt. Einzig Topscorerin Laura Künzler zeigte sich auf der Höhe ihrer Aufgabe, konnte aber im Alleingang die Niederlage nicht abwenden. Zwar retteten sich die Gäste noch ins Tie-Break, doch in dieser Kurzentscheidung liessen die Gastgeberinnen nichts mehr anbrennen und gewannen diese klar.
«Eigentlich hätte Luzern sogar mit 3:0 gewinnen müssen. So ungenügend war die Leistung meines Teams. Ich gehe davon aus, dass dieser brutale Schuss vor den Bug die Spielerinnen endgültig geweckt hat und sie am kommenden Mittwoch mit einer anderen Einstellung in die wohl vorentscheidende Meisterschaftspartie gegen Cheseaux gehen werden» redete Lippuner nach der Niederlage Klartext.
Von Paul Ulli