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Bronze an der Inter U23 Schweizermeisterschaft!

Timo Lippuner (Text), Fabian Wehrle (Bilder) 16.02.2015

Sm’Aesch Pfeffingen hatte sich am ersten Turnier direkt für das Finalturnier qualifiziert und bereitete sich mit einem Pizzaessen am Freitag abend auf das bevorstehende Turnier vor. Die Gruppengegner hiessen Züri Unterland und Volley Düdingen, wobei letztere als sehr stark einzustufen waren. Den Anfang machte die Partie gegen Züri Unterland. Physisch waren die Baslerinnen eindeutig überlegen und deshalb erwarteten natürlich alle einen klaren Sieg. „ZuZu“ kämpfte aber sehr gut und machte über die beiden Aussenangreiferinnen immer wieder schöne Punkte. Nichtsdestotrotz behielten die Baslerinnen, die noch nicht in Vollbesetzung antraten, immer die Überhand und gewannen sicher mit 2:0. Das zweite Gruppenspiel musste also über den Gruppensieg und die damit verbundene direkte Viertelfinalqualifikation entscheiden.

Gegen Düdingen entwickelte sich ein spannendes Spiel, Mitte Satz konnten sich die Birstalerinnen dann jedoch absetzen und den Vorsprung bis Ende Satz halten. Nun war Düdingen natürlich unter Druck und versuchte im zweiten Satz alles, um das Spiel noch drehen zu können. Doch wieder war es eine kleine Serie Mitte Satz, die den Unterschied ausmachte und Sm’Aesch konnte die Überlegenheit am Netz gekonnt ausnutzen: 2:0 und somit Gruppensieg.

 

Am Abend folgte dann die Auslosung, welche uns unerklärlicherweise wieder Düdingen zuloste. Ja, in der Schweiz versucht man anscheinend des Öfteren immer wieder mit sinnlosen Aktionen aufzutrumpfen und das Reglement möglichst entgegen dem Sport abzuändern. Aber natürlich musste dieses Spiel vom Sonntag Vormittag trotzdem gespielt werden, jetzt unter etwas schwierigeren Vorzeichen, sinnten die Freiburgerinnen doch auf Revanche. Sie erwischten dann auch den besseren Start, das hatte allerdings weniger mit der besseren Leistung von Düdingen als mit der hohen Fehlerquote von Sm’Aesch zu tun. Kaum ein Angriff oder ein Aufschlag fand den Weg ins gegnerische Feld, so dass Düdingen dank 15 (!) gegnerischen Eigenfehlern locker zum Satzgewinn (25:20) kam. Im zweiten Satz wirkten die Baslerinnen deshalb natürlich etwas nervös und die Freiburgerinnen hatten Blut geleckt. Mit viel Kampf und besserer Angriffsquote holte sich Sm’Aesch aber den Satzausgleich und im Anschluss auch den Entscheidungssatz. Somit wartete im Halbfinal der Favorit aus Cheseaux!

 

Das Halbfinalspiel war sicherlich das Beste, was diese SM an Volleyball zu bieten hatte. Beide Teams spielten souverän ihr Sideout, glänzten durch Block- und Verteidigungsaktionen und zeigten dem Publikum ein tolles Spiel. In der Moneytime zeigte sich dann aber die Erfahrung von Cheseaux, deren Kern seit Jahren die U19 und U23 Titel einheimste. Vor allem die spätere MVP, Maude Pittet, trumpfte in den letzten Punkten auf und Cheseaux holte sich glücklich aber verdient den ersten Satz. Im zweiten zog Sm’Aesch dann davon, blieb bei 19:16 aber dann gleich mehrere Male am Block hängen und musste schlussendlich auch diesen Satz dem besser eingespielten Team überlassen.

 

Im kleinen Final wollte Sm’Aesch Pfeffingen dann natürlich eine Medaille holen, Volley Genève hiess der Gegner. Im ersten Satz hatten die Baslerinnen keine Mühe und gewannen deutlich. Im zweiten Satz zeigte sich dann langsam die Müdigkeit. Die Souveränität verblasste langsam und es wurde ein Abnützungskampf. Bevor es jedoch zu eng wurde, brachten die Spielerinnen von Timo Lippuner noch einmal all ihre Kraft aufs Spielfeld und holten sich auch den zweiten Satz und somit die Bronzemedaille! Zudem wurde Laura Künzler auch noch als Best Attacker ausgezeichnet! Herzliche Gratulation dem ganzen Team!


Bilder zur U23-SM in unserer