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NLA: Kanti Schaffhausen-Sm'Aesch Pfeffingen: 0:3 (15:25, 21:25, 21:25)

Paul Ulli 13.03.2015

Aktuelle Rangliste;   http://www.volleyball.ch/?ranking_1103_8318

Sm'Aesch Pfeffingen gewinnt souverän und wahrt Chance auf kleinen Final
Von Paul Ulli
Schaffhausen bleibt auch im Heimspiel gegen Sm'Aesch Pfeffingen ohne Chance und geht mit 0:3 unter. Trotz oder gerade wegen der ungewöhnlichen Anreise der Pfeffinger NLA-Volleyballerinnen, dominierten sie ihren Gegner in allen Belangen.
Es war das Erste von zwei Finalrundenspielen innerhalb von drei Tagen für Sm'Aesch Pfeffingen, in dem es um ziemlich viel ging. Die Spielerinnen wussten, dass sie mit einem Sieg in Schaffhausen einen Riesenschritt in Richtung Playoff-Spiele um Platz 3 machen konnten. Trotz unverschuldeter schlechter Spielvorbereitung, der Mannschaftsbus stand wegen eines Unfalls im Stau und Trainer Timo Lippuner wurde auf einem Schleichweg von einer einstündigen Fröschewanderung aufgehalten, starteten die Baselbieterinnen ausgezeichnet in die Partie und holten sich den ersten Satz im Schnellzugstempo.
Solidarischer Auftritt
Wenn man auf die letzten Spiele zurückblickt, also völlig untypisch für die Sm'Aesch Pfeffingen -Kaltstarterinnen. Auch nach diesem locker gewonnenen Startsatz liess man nicht locker, servierte weiterhin ausgezeichnet (total 11 Asse), und war vor allem in der Feldverteidigung und in der Annahme das klar bessere Team. Die 2:0-Satzführung gegen ein keineswegs schwaches, aber durchaus berechenbares Schaffhausen war vor allem einem kompakten und solidarischen Auftritt zu verdanken. Auch nach der Pause blieben die kämpferischen Gäste klar spielbestimmend und durften sich nach dem 25:21 im dritten Satz über drei Punkte freuen. Im Angriff war Topskorerin Gergana Dimitrova mit 16 Winnerpunkten die Effizienteste, doch Capitaine Kerley Becker, Lucija Mlinar, Laura Künzler und Mira Todorova trugen mit je neun Punkten das Ihre zum letztlich klaren und verdienten Sieg bei.
Beim Heimteam wusste nur gerade die neuverpflichtete Angreiferin Laetizia Boscacci aus Argentinien zu überzeugen. «Ich bin zufrieden mit der Leistung meiner Spielerinnen. Wir mussten nie an unsere Grenzen gehen und konnten unsere Pace bis zum letzten Ballwechsel durchziehen», sagte Coach Lippuner nach dem Spiel. Auch Sm'Aesch Pfeffingen-Präsident Werner Schmid freute sich zu Recht über den gelungenen Auftritt und dachte bereits an den kommenden Samstag: «Mit einem Sieg gegen Neuchâtel UC würde der Traum vom kleinen Final in der Schweizer Meisterschaft wahr werden.» Dieses entscheidende Spiel wird um 17 Uhr in der Löhrenackerhalle in Aesch angepfiffen.