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NLA: Sm'Aesch Pfeffingen-Sagres NUC: 1:3 (22:25, 25:22, 20:25, 11:25)

Paul Ulli 15.03.2015

Aktuelle Rangliste:  http://www.volleyball.ch/?ranking_1103_8318

Rückschlag für Sm'Aesch Pfeffingen - 1:3 gegen Sagres NUC

Nach dem klaren Sieg vom Donnerstag in Schaffhausen trafen die Volleyballerinnen von Sm'Aesch Pfeffingen gestern auf das Drittplatzierte Neuchâtel UC. Ein Punktegewinn hätte für Sm'Aesch Pfeffingen bereits die Qualifikation für das kleine Finale bedeutet.

Von Paul Ulli

Doch das Heimteam agierte im Startsatz, fast schon wie gewohnt, zu fehlerhaft. Bei Satzhälfte (10:12) hatte das Team von Head-Coach Timo Lippuner bereits vier Servicefehler auf dem Konto und die Angriffe von Mira Todorovic und Laura Künzler landeten zu oft im Aus. Hinzu kam, dass Topskorerin Gergana Dimitrova nie auf Touren kam und Libera Thays Deprati kaum einen Ball verteidigen konnte.

Logische Folge dieser zu vielen Unzulänglichkeiten war der Satzrückstand. Doch Sm'Aesch Pfeffingen wusste vorübergehend zu reagieren. Mit Laura Tschopp für Dimitrova und einer endlich verbesserten und mutiger angreifenden Künzler erspielten sich die Gastgeberinnen einen 10:4 und 17:14-Vorsprung.

Doch Neuchâtel, mit einer überragenden Kathleen Luft (USA), konnte immer wieder ausgleichen. Dank eines starken Endspurts der Baselbieterinnen war der Satzausgleich aber trotzdem Tatsache, sowie die Hoffnung auf den angestrebten Punkt vorhanden.

Demütigung im 3. Satz

Doch nach der Pause wiederholte sich bei Sm'Aesch Pfeffingen das Szenario aus dem ersten Satz und Neuchâtel kam ohne grossen Aufwand zur erneuten Satzführung. Eigentlich hätten die Zuschauer jetzt eine Reaktion der Baselbieterinnen erwartet, doch die ergaben sich im vierten Durchgang ihrem sich abzeichnenden Schicksal. Man liess sich nun von den Neuenburgerinnen richtiggehend vorführen.

So kam Neuchâtel zum letztlich klaren Auswärtserfolg. «Wenn wichtige Positionen versagen, kann man keine Punkte holen», sagte Sm'Aesch Pfeffingen-Trainer Timo Lippuner nach der wenig berauschenden Partie seiner Mannschaft. Am kommenden Mittwoch kommt Volero Zürich nach Aesch und da hängen die Trauben hoch und ein Satzgewinn käme einer Sensation gleich, sodass ziemlich sicher das letzte Auswärtsspiel gegen Franches Montagnes um den Einzug in das Spiel um den dritten Platz entscheiden wird.