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NLA: Sm'Aesch Pfeffingen - TS Volley Düdingen: 1:3 (16:25, 21:25, 26:24, 17:25)

Müller Jürg 15.11.2015

Aktuelle Rangliste: http://www.volleyball.ch/?ranking_1282_9109 

Ein Sonntag zum Vergessen für die Volleyballerinnen von Sm'Aesch Pfeffingen
Die Volleyballerinnen verlieren mit einer äusserst bescheidenen Leistung gegen ein gutes TS Volley Düdingen völlig verdient mit 1:3 und bleiben damit überraschend ohne Punkte.  von Paul Ulli
Nach dem sensationellen Auswärtserfolg von Sm'Aesch Pfeffingen im Europa-Cup gegen Logrono kamen die Zuschauer am Sonntagnachmittag erwartungsvoll in die Aescher Löhrenackerhalle. Doch was sie zu sehen bekamen war eine grosse Enttäuschung. Das Heimteam kam schon im Startsatz überhaupt nicht auf Touren. Gegen ein mit Topskorerin Chantale Riddle (USA) und ihrer Landsfrau Sabel Moffet stark aufspielendes Düdingen passte bei Sm'Aesch Pfeffingen anfangs nichts, aber auch rein gar nichts zusammen. Ein Missverständnis reihte sich an das Andere und die Aussenangreiferinnen Jekatarina Stepanova und Jungtalent Maja Storck konnten weder von Hauptpasseuse Rosane Maggioni , noch von deren Stellvertreterin Lena Sacher Erfolg versprechend eingesetzt werden.
Herausragende Marbach
Ein diskussionsloses 16:25 war die Folge dieses kapitalen Fehlstarts. Dass es auch im zweiten Satz nicht viel besser wurde, war aber auch auf die ausgezeichnete Leistung von Nationalmannschafts-Zuspielerin Kristel Marbach in den Reihen der Fribourgerinnen zurück zu führen, welche ihre Mitspielerinnen immer wieder ausgezeichnet lancierte. Nach einem 14:20-Rückstand kam dann endlich eine Reaktion des Teams von Head-Coach Timo Lippuner. Die 23-jährige Estin Anu Ennok und Capitaine Kerley Becker brachten mit einigen sehenswerten Punkten ihr Team bis auf 19:23 heran. Doch am Ende behielten die sowohl kämpferisch, als auch spielerisch überzeugenden Gäste wieder das bessere Ende für sich. Nach der kurzen Pause und ein paar deutliche Worten ihres Trainers, kam dann ein ganz anderes Sm'Aesch Pfeffingen aus der Kabine.
Zu viele Fehler
Mit einer jetzt stark verbesserten Sacher am Pass und einer fast fehlerfreien Storck verhinderten die Gastgeberinnen mit dem nervenaufreibenden 26:24-Satzgewinn die frühzeitige Entscheidung. Doch das Sm'Aesch Pfeffingen-Hoch hielt im vierten nur bis zum Spielstand von 10:10 an. Danach stieg die Fehlerquote wieder rapid an und es war bezeichnend, dass diese Partie mit einem Annahmefehler von Stepanova beendet wurde. „Sicher haben wir nicht an die Leistung vom Mittwoch in Spanien anknüpfen können. Zu viel hat nicht so funktioniert, wie wir uns das vorgenommen hatten. Als dann im vierten Satz auch noch Anu (Ennok) verletzungsbedingt ausfiel, stimmte es im Kopf nicht mehr“ sagte eine enttäuschte Storck nach dem verlorenen Spiel.