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NLA: Köniz - Sm'Aesch-Pfeffingen: 2:3 (29:27, 23:25, 17:25, 25:17, 13:15)

Paul Ulli 02.12.2015

Aktuelle Rangliste: http://www.volleyball.ch/?ranking_1282_9109

Sm'Aesch Pfeffingen gewinnt das Verfolgerduell auswärts gegen Volley Köniz mit 3:2-Sätzen. Die angestrebte Finalrunde kommt damit noch weiter in Griffnähe.
Von Paul Ulli

Beim genaueren Studium der Satzresultate sieht man, dass Sm'Aesch Pfeffingen in diesem hart umkämpften Volleyballspiel gerade mal zwei Punkte mehr gemacht hat und damit in Köniz im Tie-Break zwei Punkte entführt hat. Mit diesem Sieg sind die Baselbieterinnen der angestrebten Finalrunde einen grossen Schritt näher gekommen.
Dass dies an diesem Mittwochabend keine Selbstverständlichkeit war, zeigt ein Blick auf die Aufstellungen. Da fehlte neben der seit längerem verletzten letztjährigen Sm'Aesch Pfeffingen-Topskorerin Laura Künzler nämlich auch Stammlibera Thays Deprati wegen einer Fussverletzung. Aber die erst 19-jährige, ins kalte Wasser geworfene Lisa Leu, wusste als Ersatzlibera zu gefallen und wurde vom ganzen Team im Abwehrbereich glänzend unterstützt.

Eine perfekte Quote
Weil es an diesem Abend bei der Mannschaft von Trainer Timo Lippuner durch die Mitte für einmal nicht immer optimal lief, mussten andere Mittel und Wege gefunden werden, um die nötigen Punkte zu machen. Und diese wurden in der Person der Lettin Jekatarina Stepanova auch gemacht. Die 26-Jährige überzeugte vor allem mit ihren unwiderstehlichen Angriffen aus dem Rückraum, wo sie am Ende des Spiels eine sagenhafte 100%-Quote erreicht hatte.
Daneben konnte sich auch Diagonalangreiferin Maja Storck, sie wurde zur besten Spielerin gekürt, im Vergleich zur Partie bei Franches Montagnes wieder steigern. Favorit Volley Köniz konnte sich seinerseits punktemässig auf seine brasilianische Topskorerin Alessandra Dos Santos und auf die US-Amerikanerin Erica Wilson verlassen, die beide von der Baselbieter Verteidigung nicht immer zu stoppen waren.
In einem auf hohem Niveau absolvierten Spiel behielten die Gäste letztlich auch dank einer grossartigen kämpferischen Einstellung das bessere Ende für sich.
Am Samstag ist in der Aescher Löhrenacker Volley Top Luzern zu Gast (17.00). Und gegen die Innerschweizerinnen sind drei Punkte Pflicht, auch im Hinblick auf die Europa-Cup-Heimpartie vom kommenden Mittwoch, den 9. Dezember, gegen HPK Hämeenlinna aus Finnland (20.00).