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Challenge Cup 1/16 Final: Sm'Aesch Pfeffingen - HPK Hämeenlinna (FIN): 3:0 (25:22, 25:18, 25:21)

Müller Jürg / Paul Ulli 10.12.2015

Sm'Aesch Pfeffingen gewinnt das Hinspiel gegen das finnische Team ohne Wenn und Aber klar 3:0.

Details unter:  http://www.cev.lu/Competition-Area/MatchPage.aspx?mID=28254&ID=884&CID=5622&PID=1454&type=LegList

Sm'Aesch Pfeffingen lässt seine Fans jubeln
Nach dem klaren 3:0-Sieg über den HPK Hämeenlinna stehen die Chancen für Sm’Aesch Pfeffingen gut, um in die 1/8-Finals des CEV Challenge League Cup einzuziehen.
Von Paul Ulli.
Wenn aus der Not eine Tugend wird, oder wenn sich der Gegner auf die falschen Spielerinnen einstellt.
So geschehen gestern Mittwoch im Heimspiel von Sm'Aesch Pfeffingen gegen den HPK Hämeenlinna.
Nachdem in den Partien gegen Logrono (Spanien) und vor allem im mit 3:2 gewonnenen Meisterschaftsspiel gegen Volley Köniz Maja Storck und die Lettin Jekatarina Steponova als beste Punktesammlerinnen glänzten, änderte sich dies gegen die Finninnen. Weil die in den letzten Partien immer stärker werdende Passeuse Rosane Maggioni einen eher durchzogenen Abend einzog und ihre Zuspiele auf die Rückraum- und Aussenpositionen nicht immer wunschgemäss ankamen, sprangen beim Heimteam die Mittelblockerinnen in die Bresche. Die beiden Brasilianerinnen Barbara Duarte und Capitaine Kerley Becker zeigten eine absolut überragende Partie. 18 respektive 14 Winnerpunkte standen für die beiden am Schluss auf dem Matchblatt. „ Wir wussten um die Schwäche von Hämeenlinna auf der Mittelposition, deshalb wollte unser Coach, dass mehr über die Mitte und weniger über aussen gehen soll“ sagte die nach Duarte zweitbeste Skorerin Becker mit einem Schmunzeln und grosser Zufriedenheit über ihre eigene Leistung.
Die Gäste aus dem Norden fanden während dem ganzen Spiel keine Lösung gegen die beiden Sm'Aesch Pfeffingen-Angreiferinnen. Unterstützt wurden die Beiden in der Defensive von einer ebenfalls stark aufspielenden Libera Thays Deprati. Steigerung im richtigen Moment Es war zwar ein etwas verhaltener Start in diese Europa-Cup-Partie, denn das Team von Trainer Timo Lippuner lag zu Beginn des Startsatzes immer mit einem Punkt in Rücklage. Ein Zwischenhoch brachte die Baselbieterinnen mit 21:15 in Führung, doch die Gäste kamen dank einigen Punkten ihrer starken amerikanischen Neuverpflichtung Ruth Burdine nochmals gefährlich nahe (22:20), doch am Ende behielt Sm'Aesch Pfeffingen dann verdientermassen das bessere Ende dieses ersten Satzes für sich.
Es war in erster Linie den ausgezeichneten Services des Heimteams zu verdanken, dass auch im zweiten Satz beim zweiten technischen Time-Out der Vorsprung bereits auf mehrere Punkte angewachsen war und bis zum Ende nicht mehr abgegeben wurde.
Mit dem lautstarken Publikum und einer 2:0-Satzführung im Rücken wuchs das Selbstvertrauen des Birstal-Kombinats von Minute zu Minute. Da in dieser Phase auch die junge, erst 17-jährige Storck endlich etwas besser ins Spiel fand und ihre doch magere Anfangsbilanz mit einigen schönen Punkten fast vergessen liess, konnte Sm'Aesch Pfeffingen nach knapp achtzig Minuten einen Drei Punkte-Sieg verbuchen.
"Trotz des relativ klaren Erfolgs wird es am nächsten Dienstag im kalten Finnland ein heisser Tanz werden. Ein 3:1-Sieg würde den Nordländerinnen nämlich genügen, um in ihrer Halle einen Golden Set erwirken zu können, da im Europa-Cup nur die Punkte und nicht die Sätze zählen. Doch mit einer konzentrierten und ähnlich starken Leistung können meine Spielerinnen die Finninnen auch in deren Halle besiegen," sagte ein sehr zufriedener Lippuner nach dem Spiel.