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Die U23-INTER Juniorinnen qualifizieren sich souverän für die Schweizermeisterschaft

Timo Lippuner und Jürg Müller 17.01.2016

Am ersten Qualifikationsturnier in Porrentruy trafen die Schützlinge von Timo Lippuner und Agris Leitis auf Porrentruy, Visp und Luzern. Der Sieger qualifiziert sich direkt für die Schweizermeisterschaft (SM), der 2. und 3. Platz spielt an einem zweiten Turnier um weitere Plätze an der SM Ende Februar in Lausanne.
Das Team von Sm'Aesch Pfeffingen besteht zum einen aus den 6 NLA-Juniorinnen Laura, Lena, Maja, Madlaina, Lisa und Jana und zum anderen aus Lea, Elisa, Roxana, Melanie, Laura und Steffi von den Inter 1/ Damen 2.
Im Vorfeld war bereits klar, dass das letzte Spiel gegen Luzern die Entscheidung für die direkte SM Qualifikation bringen würde, trafen doch zwei Vertreter mit NLA Spielerinnen aufeinander.

Im Startspiel gegen Porrentruy wurde Maja, die NLA Topscorerin, noch geschont. Die Baselbieterinnen behielten aber ohne Mühe die Oberhand und gewannen locker mit 25:14 und 25:14.
Im Folgespiel Visp-Luzern setzte es fast eine Überraschung ab, als Luzern sich erst in der Verlängerung mit 2:1 durchsetzen konnte.
Gewarnt vor den kämpferischen Walliserinnen startete Sm'Aesch Pfeffingen konzentriert in das zweite Spiel und distanzierte Visp gleich mit 12:3, danach war der erste Satz nur noch Formsache. Die jetzt mit Maja Storck auflaufenden Baselbieterinnen liessen in der nur 35 Minuten dauernden Partie (!) keinen Zweifel über den Sieger aufkommen und gewannen mit 25:11 und 25:12 klar.

Im Finale des Tages vor über 150 Zuschauerinnen und Zuschauern ging es dann um den ersten Platz. Rechnerisch hätte eine 1:2 Niederlage mit grosser Sicherheit gereicht, aber darüber zerbrachen sich die jungen Sm'Aesch Pfeffingerinnen nicht den Kopf. Sehr konzentriert traten sie auf und überrannten die Luzernerinnen förmlich. Zeitweise mit über 10 Punkten Vorsprung legten sie eine hervorragende Leistung auf das Parkett. Insbesondere Madlaina Matter überzeugte mit einem starken Spiel, aber auch Laura Künzler und Maja Storck waren bestens aufgelegt. Gegen Satzende liess das Team von Timo Lippuner etwas nach, als es fast noch knapp wurde, schlossen sie den ersten Satz aber noch souverän ab. Im zweiten Satz liess Sm'Aesch Pfeffingen dann nichts mehr anbrennen. Die mit 4 NLA Stammspielerinnen angetretenen Luzernerinnen wurden erneut früh distanziert und mit einer sehr starken Leistung gewann Sm’Aesch Pfeffingen auch den zweiten Satz.

"Im entscheidenden Spiel hat mein Team im Kollektiv überzeugt und keine einzige Schwäche offenbart, das war beeindruckend, ich bin sehr zufrieden!" konstatierte Head Coach Lippuner nach der erreichten direkten Qualifikation und dürfte sich vor allem auch darüber freuen, dass im aktuellen Monsterprogramm des Fanionteams nicht noch ein weiterer U23 Qualifikationstag gespielt werden muss.