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NLA: Sm'Aesch Pfeffingen-TS Volley Düdingen 3:0 (28:26, 25:20, 28:26)

Thomas Wirz und Paul Ulli 18.03.2016

Aktuelle Rangliste: http://www.volleyball.ch/index.php?id=ranking_1282_9110

Sm'Aesch Pfeffingen überzeugt weiter
Die Birstalerinnen schlagen Düdingen 3:0
Von Thomas Wirz
Aesch. Die Volleyballerinnen von Sm'Aesch-Pfeffingen haben einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaftsfinal getan. Im sechsten Finalrundenspiel schlugen sie vor eigenem Publikum Volley Düdingen nach einem wiederum starken Heimauftritt mit 3:0 (28:26, 25:20, 28:26) und haben damit Rang zwei gefestigt. Trotz einem Spiel weniger hat das Birstaler Kombinat nun nämlich drei Punkte Vorsprung auf den Dritten Franches-Montagnes.

Erwartungsgemäss brauchte es gegen den Vorrundenzweiten aber eine ganze Leistung der Heimequipe, bis die drei Punkte sichergestellt waren. Ganz wichtig war dabei der mit 28:26 gewonnene erste Abschnitt, nachdem Düdingen vier Satzbälle nicht genutzt hatte. Fast gleich umstritten war Durchgang zwei, in dem sich die Birstalerinnen erst zum Schluss entscheidend absetzen konnten. Wer nun geglaubt hatte, die Freiburgerinnen, die in der Vorrunde Sm’Aesch zwei Mal 3:1 besiegt hatten, würden schon resignieren, sah sich getäuscht. Es blieb auch im jetzt hochklassigen dritten Satz eine enge Sache, die wie im ersten Akt in die Verlängerung ging. Und wiederum zeigten sich die Sm'Aesch-Pfeffingerinnen, bei denen gestern insbesondere Barbara Duarte und Maja Storck zu glänzen wussten, als das nervenstärkere Team und entschieden auch den dritten Durchgang mit 28:26 für sich.

Bereits morgen geht es für Lippuners Equipe weiter mit dem Auswärtsspiel bei Serienmeister Volero Zürich (Sa. 18.00, Im Birch). Weitere Punkte sind da für einmal keine zu erwarten, ein erster Saison-Satzgewinn gegen den Champions League-Vertreter ist immerhin auch ein nennenswerter Vorsatz.

 

Ein Riesenschritt in Richtung Playoff-Finale
Sm'Aesch Pfeffingen gewinnt sein Heimspiel gegen Volley Düdingen mit 3:0-Sätzen.
Von Paul Ulli.
Nach der überzeugenden Leistung vom vergangenen Sonntag beim Heimsieg gegen Neuchâtel UC gingen die Volleyballerinnen von Sm'Aesch Pfeffingen mit viel Selbstvertrauen in diese wichtige Partie gegen Volley Düdingen. In den Hinterköpfen der Sm'Aesch Pfeffingen-Spielerinnen hafteten aber immer noch die zwei 1:3-Niederlagen aus der Qualifikationsrunde. Doch Head-Coach Timo Lippuner hatte seine Mannschaft ausgezeichnet auf diese in Sachen Playoff-Final wegweisende Partie eingestellt. Dies zeigte sich vor allem in der extrem spannenden Schlussphase des Startsatzes, als die Gäste mit 22:19 in Führung lagen und eigentlich nicht mehr viel für die Baselbieterinnen sprach. Doch wie gewachsen das Team um Capitaine Kerley Becker in den letzten Wochen ist, zeigte sich in dieser diffizilen Phase. Nach gleich vier abgewehrten Satzbällen behielten die Gastgeberinnen die Nerven und holten sich dank zwei Servicewinnern der stark aufspielenden Barbara Duarte die Satzführung mit 28:26.
Starke junge Schweizerinnen
Dieser Satzgewinn beflügelte das Birstaler Kombinat weiter und beim ersten technischen Time-Out lag Sm’Aesch Pfeffingen schon wieder vorne. Zwar hielten die kämpferischen Düdingerinnen mit Passeuse Kristel Marbach und ihrer starken Topskorerin Chantale Riddle weiter dagegen und liessen den Abstand nie auf mehr als zwei Punkte anwachsen. Doch wie schon im ersten Satz glänzten die wiedergenesene Maja Storck (17) sowie eine endlich wieder auf Touren kommende Laura Künzler (19) und holten sich zusammen mit ihren Teamkolleginnen die erhoffte und beruhigende 2:0-Satzführung relativ deutlich.
Drei Punkte in Richtung Finale
Nach der kurzen Pause wogte dieses intensive Spiel Auf und Ab und das Heimteam musste beim Spielstand von 23:24 erneut einen Satzball abwehren. Doch Duplizität der Ereignisse, erneut liess sich das junge und erfolgreiche Team nicht beirren und holte sich mit diesem letztlich klaren 3:0-Sieg drei wichtige Punkte auf dem Weg ins Playoff-Finale gegen das schier unbesiegbare Volero Zürich. "Noch ist nichts entschieden. Wir brauchen sicher noch zwei Siege aus den letzten vier Finalrundenspielen, um das grosse Ziel erreichen zu können. Ich bin mit der Leistung und dem Sieg natürlich sehr zufrieden. Trotzdem müssen wir unsere Fehlerquelle, vor allem wenn wir mit einigen Punkten in Front liegen, noch mehr minimieren, damit wir den Gegner nicht unnötig wieder aufbauen", sagte Trainer Lippuner nach der Partie, doch wusste auch er, dass dies ein Jammern auf sehr hohem Niveau war.