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NLA: VFM - Sm'Aesch Pfeffingen: 0:3 (14:25, 21:25, 18:25)

Paul Ulli (JM) 27.11.2016

Aktuelle Rangliste: http://www.volleyball.ch/volleyball/game-center/

Sm'Aesch Pfeffingen gewinnt im Jura
Sm'Aesch Pfeffingen bleibt auf der Siegerstrasse
Nach dem 3:0-Erfolg beim einstigen Angstgegner VFM Franches Montagne bleiben die Baselbieterinnen erste Verfolger von Volero Zürich.
Von Paul Ulli Rossemaison
Schon zum Auftakt des ersten Satzes gaben die Gäste klar den Ton an und liessen die Jurassierinnen nie ins Spiel kommen. Dank ausgezeichneter Blockarbeit und guten Angriffen über die Mitte, wo Monika Smitalova und Capitaine Barbara Duarte gnadenlos punkteten, wuchs der Vorsprung trotz dem wie immer riesigen Fanlärm in der neuen Halle in Rossemaison rasch an. Als dann bei Franches Montagne Topskorerin Castiglione nach dem x-ten erfolgreichen Sm'Aesch Pfeffingen - Block schon fast entnervt das Handtuch warf, war dieser erste Durchgang zu Gunsten von Sm'Aesch Pfeffingen entschieden. Headcoach Timo Lippuner konnte nach diesem Startsatz zufrieden sein: "Unser Plan ist aufgegangen. Wir wollten vor allem die schnellen Angriffe über die Mitte forcieren und das haben meine Spielerinnen ausgezeichnet umgesetzt."
Den Beweis geliefert ein Klasseteam zu sein
Was dann im zweiten Satz passierte, konnte eigentlich niemand so recht einordnen, ausser dem ruhig bleibenden Trainer. Libera Thays Deprati unterliefen einige unnötige Fehler und dies ermöglichte dem Heimteam völlig überraschend mit 9:2 in Führung zu gehen. Kam dazu, dass dieser Rückstand auch die bislang überzeugende Maja Storck und die für Anu Ennok durchspielende Bulgarin Valitsa Vasileva in ihren Angriffsaktionen offensichtlich verunsicherte. Beim zweiten technischen Time-Out und einem Rückstand von 11:16 sprach der Trainer seiner Mannschaft Mut zu und war überzeugt, dass auch dieser Satz noch zu drehen sei. Offensichtlich sind die Worte richtig angekommen und es war ausgerechnet die zur besten Spielerinnen gekürte Sm'Aesch Pfeffingen - Passeuse Tess von Piekartz, welche mit einer Serviceserie vom 19:17 zum 24:17 die Partie wieder in die für Sm'Aesch Pfeffingen richtigen Bahnen lenkte. Diese Wende vom 11:16 zum Schlussstand von 25:21, also mit einem Zwischenresultat von 14:5 Punkten zeigte deutlich auf, dass dieses Team im ersten Drittel der Qualifikationsphase zu einer absoluten Spitzenmannschaft gereift ist. Denn der dritte Durchgang verlief dann in etwa wieder so wieder der Erste und die Gäste nahmen am Ende die budgetierten drei Punkte mit nach Hause.
Am nächsten Samstag beginnt die zweite von drei Qualirunden mit dem Heimspiel gegen Neuchâtel UC (17.00, Löhrenacker).
Salle Forum BIWI. – 400 Zuschauer. – SR Wittwer/Enkerli
VFM: Buchwalder, Squyres, Sciarini (Libera), Zaloznik, Busquets, Kronenberg, Rebetez; Gerber, Edelmann, Castiglione, Vuilleumier, Donzé (Libera).
Sm'Aesch Pfeffingen: von Piekartz, Ennok, Storck, Künzler, Smitalova, Duarte, Deprati (Libera); Matter, Sulser, Vasileva, Wenger, Lorenz (Libera).