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NLA: Sm'Aesch Pfeffingen - Edelline Köniz: 3:0 (25:20; 25:16; 25:14)

Paul Ulli (JM) 11.01.2017

Aktuelle Rangliste: http://www.volleyball.ch/volleyball/game-center/

Sm’Aesch Pfeffingen weiter im Hoch
Die Siegesserie geht weiter
Der 3:0-Sieg über Edelline Köniz bedeutete für die Volleyballerinnen von Sm’Aesch Pfeffingen den zehnten Sieg in Folge und gleichzeitig auch den Sprung an die Tabellenspitze.
Von Paul Ulli Aesch.
Nein, kaufen kann man sich auch mit zehn Siegen in Serie nichts.
Trotzdem ist es keine Selbstverständlichkeit, dass eine Mannschaft so konstant und stabil auftritt, wie Sm’Aesch Pfeffingen, Ausgabe Saison 2016/17. Nach dem klar gewonnenen Cupspiel gegen den B-Ligisten Aadorf war am Mittwochabend der einstige Frauen-Volleyball-Dominator Köniz in Aesch zu Gast. Doch die glorreichen Zeiten des Berner Clubs sind längst Geschichte. Nur sehr mühsam konnte eine schlagfertige Mannschaft für die Saison zusammengestellt werden, nachdem schon Gerüchte eines Rückzuges aus finanziellen Gründen die Runde gemacht hatten. So gesehen war der deutliche 3:0-Erfolg des Teams von Head-Coach Timo Lippuner keine grosse Ueberraschung, haben doch die Bernerinnen nach 14 gespielten Qualifikationspartien 22 Punkte weniger auf dem Konto als die Baselbieterinnen.
Konzentrierter Start des Favoriten
Und den momentanen Stärkeverhältnissen entsprechend ging das Heimteam in dieses Spiel. Mit einer starken Topskorerin Laura Künzler, unterstützt von einer erfrischend angreifenden Maja Storck und der Estin Anu Ennok lag Sm’Aesch Pfeffingen schon bald vorentscheidend mit 17:10 in Front. Auch der immer wieder bei grösseren Vorsprüngen hervorkommende Schlendrian konnte die Satzführung nicht mehr wirklich gefährden.
Im zweiten Satz zeigten dann auch die beiden Mittelangreiferin Barbara Duarte und Monika Smitalova ihr Können und sorgten mit ihren Punkten für einen beruhigendes 12:7-Polster. Als dann auch noch Passeuse Tess von Piekartz ihren "linken Hammer" auspackte und sich gleich drei Punkte - am Schluss waren es dann sogar deren fünf - gutschreiben liess, war der 2:0-Satzvorsprung Tatsache.
Zwar konnte Köniz das Geschehen im dritten Durchgang zunächst etwas ausgeglichener gestalten, dies vor allem weil ihre erst 24-jährige Zuspielerin Kristina Guncheva ihre Angreiferinnen jetzt besser in Szene setzen konnte (4:4). Doch Sm’Aesch Pfeffingen liess sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen und Künzler mit einigen sehenswerten Angriffen und Smitalova mit ihren Hammeraufschlägen (5 Servicepunkte in Folge) sorgten schnell wieder für mehr als klare Verhältnisse (20:11). Es war dann Capitaine Duarte vorbehalten den ersten Matchball sicher im gegnerischen Feld unterzubringen.
"Wir wollten heute von A-Z knallhart durchspielen und dies ist uns glaube ich auch gelungen. Und es hat vor allem auch Spass gemacht", sagten nach dem erfolgreichen Auftritt Ennok und Storck unisono.
Den elften Sieg in Folge können die Sm’Aesch Pfeffingen-Volleyballerinnen am Sonntag gegen den Tabellenletzten Volley Top Luzern unter Dach und Fach bringen.
Löhrenacker. – 200 Zuschauer. – SR Wiederkehr/Grellier
Sm’Aesch Pfeffingen: von Piekartz, Deprati (Libera), Ennok, Duarte, Storck, Künzler, Smitalova; Matter, Sulser, Wenger, Lorenz (Libera), Vasileva.
Köniz: Schauss, Staffelbach, Vergé-Dépré, Hronova (Libera), Salkute, Schaus, Guncheva; Belotti (Libera), Marolf, Ackermann, Correa.