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NLA: Volley Lugano - Sm'Aesch Pfeffingen: 0:3 (23:25; 21:25; 20:25)

Paul Ulli (JM) 21.01.2017

Rangliste 21.01.17 / 20:00 Uhr

 

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Sm'Aesch Pfeffingen siegt auch im Tessin
Mit dem 3:0-Auswärtssieg über Volley Lugano feiern die Baselbieterinnen ihren zwölften Sieg in Folge und bleiben vor Volero Zürich weiter an der Tabellenspitze.
Von Paul Ulli Lugano.
Die Vorzeichen auf dieses Spiel im Süden der Schweiz verhiessen für das Team von Head-Coach Timo Lippuner nichts Gutes. Ralitsa Vasileva verletzte sich im Freitagstraining am Fuss, Ersatzpasseuse Roxana Wenger musste wegen einer Grippe zu Hause bleiben und die zweite Libera Alexandra Lorenz wurde in der zweiten Mannschaft gebraucht. Zudem hatten die Tessinerinnen in der laufenden Meisterschaft Franches-Montagnes in ihrer Halle besiegt und Düdingen einen Punkt abgezwackt. Sogar Volero Zürich hatte bei seinem 3:1-Erfolg mehr Mühe als erwartet. So gesehen darf der letztlich auf der Resultattafel aufleuchtende 3:0-Sieg als sehr erfreulich gewertet werden. Anu Ennok in Topform und mehr Punktesammlerinnen
Zwar wurde die ausgezeichnete Leistung von Libera Thays Deprati mit der Wahl zur besten Spielerin der Partie belohnt, doch war vor allem die überzeugende Annahme und die starke Defensivleistung der 24-jährigen Estin Anu Ennok matchentscheidend. "Sie hat das Spiel organisiert und immer die richtige Entscheidung getroffen", sagte ein hochzufriedener Trainer nach dem Spiel. Im ersten Satz lagen die Baselbieterinnen zwar meist mit drei Punkten in Führung, doch der Aufsteiger liess sich dank den vielen Punkten ihrer slowakischen Topskorerin Karin Palgutova und der 2-Meter Frau Rutarova nie richtig abschütteln und glich sogar kurz vor Schluss des ersten Durchgangs aus (23:23). Doch die nächsten beiden Punkte gehörten danach wieder Sm'Aesch Pfeffingen, weil der Tabellenführer sich nicht nur auf zwei, sondern mit Laura Künzler, Maja Storck, Barbara Duarte und Monika Smitalova, gleich auf vier zuverlässige Angreiferinnen verlassen konnte.
Auch im zweiten Satz lagen die Gäste meist mit drei bis fünf Punkten in Front (17:14 und 22:17). Doch diesmal liess man die Tessinerinnen nicht mehr ins Spiel kommen und verwertete den ersten Satzball sicher zum wichtigen 2:0-Vorsprung.
Auch im dritten Satz sollte sich zeigen, dass Sm'Aesch Pfeffingen bei seinen von Passeuse Tess von Piekartz eingeleiteten Angriffen sowohl über die Mitte, als auch über die Aussenpositionen jeweils zwei Optionen besass. Auch das lautstark mitgehende Publikum konnte nicht verhindern, dass nach dem zweiten Matchball die drei Punkte dank einer geschlossenen und kämpferischen Mannschaftsleistung in die Deutschschweiz gingen. Da das Spiel von Verfolger Volero in Cheseaux wegen einer Grippewelle bei den Zürcherinnen, gleich sieben Spielerinnen liegen flach, abgesagt und auf Februar verschoben werden musste, beträgt der Vorsprung von Sm'Aesch Pfeffingen an der Tabellenspitze jetzt sogar vier Punkte. Die eindrückliche Bilanz des Birstal-Kombinats mit 45 Punkten aus 16 Spielen spricht dabei eine deutliche Sprache.
Lambertenghi. – 150 Zuschauer. – SR Grieder/Fonio
Lugano: Pulcini, Vidal, Palgutova, Rutarova, Fanelli, Dietrich (Libera), Brioli ; Lamartina, Werfeli, Rathlef, Ablondi, Gonzales.
Sm'Aesch Pfeffingen: Duarte, von Piekartz, Storck, Smitalova, Deprati (Libera), Künzler, Ennok; Sulser, Matter.
Bemerkungen: Sm'Aesch Pfeffingen ohne Vasileva ( verletzt), Wenger (krank) und Lorenz (2. Mannschaft).