> Zurück

SM'AESCH PFEFFINGEN STEHT IM CUP-FINAL

Text: Paul Ulli / Fotos: Christoph Jermann 12.02.2017

Sm'Aesch Pfeffingen besiegt Franches Montagnes 3:1 (25:19; 25:17; 21:25; 25:16)
Nach dem kaum gefährdeten 3:1-Sieg im Halbfinale des Cornèrcard Cup gegen Hôtel Cristal Franches- Montagnes steht Sm’Aesch Pfeffingen zum dritten Mal nach 2006 und 2008 in einem Cupfinal.
Von Paul Ulli Aesch. Fotos: Christoph Jermann
Es war ein Start nach Mass für Sm'Aesch Pfeffingen. Die beiden Diagonalangreiferinnen Maja Storck und Laura Künzler machten vom ersten Ballwechsel an mächtig Dampf und liessen der Block- und Defensivabwehr von Franches- Montagnes kaum eine Abwehrchance. Ein klassischer Punkte-Hattrick von Topskorerin Künzler zur 10:7- Führung und wenig später ein sensationelles Service-Ass der Slowakin Monika Smitalova lenkten diesen ersten Satz in die für das Heimteam richtige Richtung. Zwar kamen die Gäste aus dem Jura gegen Satzende nochmals bis auf vier Punkte heran, doch die unwiderstehlichen Smashes der Sm'Aesch-Angreiferinnen brachten die ungefährdete Satzführung. Wie wichtig dieser Vorsprung gegen die als Stimmungsmannschaft bekannten Gäste war, zeigte sich gleich zu Beginn des zweiten Satzes. Mit harten Aufschlägen (Smitalova, Künzler) wurde der Gegner weiter unter Druck gesetzt und die variablen und meist genauen Zuspiele von Passeuse Tess von Piekartz gnadenlos verwertet.
Steigerung von Franches Montagnes nach der Pause
Nach der 2:0-Satzführung schwächelte das vor allem im Kollektiv stark spielende Sm’Aesch Pfeffingen etwas. Die Mannschaft von Trainer Romeu Filho Beltramelli zeigte jetzt unter der Regie seiner flinken Libera Taryn Sciarini eine stark verbesserte Defensivleistung. Auf eine 12:10-Führung der Gastgeberinnen reagierte VFM mit einer Fünfer-Serviceserie der Argentinierin Nicole Edelman und lag seinerseits mit 12:15 voraus. In einer spannenden Satz-Schlussphase behielten die Gäste dann knapp die Oberhand.
Dieser Satzverlust stachelte aber das Team von Head-Coach Timo Lippuner offensichtlich erst richtig an. Capitaine Barbara Duarte und Routinier Anu Ennok brachten sich und ihre Teamkolleginnen mit einem schnellen 10:5 und 17:8 wieder in die Spur. Der Rest dieser Partie war dann ein Schaulaufen der Heimmannschaft vor einem begeisterten Publikum, ehe Duarte den vierten Matchball im gegnerischen Feld unterbrachte und die Reise zum Cupfinal am 1. April 2017 in Fribourg gebucht werden konnte.
Eine Sm’Aesch-Spielerin war besonders fokussiert. Maja Storck (18), mit starken 23 Punkten, wollte unbedingt in dieses Finale und spielte einen herausragenden Match: "Ich freue mich jetzt schon auf das Finale. Ich war bei der letzten Sm'Aesch-Teilnahme an einem Endspiel gerade mal 10 Jahre alt und hätte nie geglaubt, dass ich selber einmal dort aktiv mit dabei sein kann." 
Löhrenacker. – 580 Zuschauer – SR Wolf/Dzankovic
Sm’Aesch Pfeffingen: von Piekartz, Deprati (Libera), Ennok, Duarte, Storck, Künzler, Smitalova; Matter, Wenger, Sulser, Vasileva, Lorenz (Libera).
Franches Montagnes: Buchwalder, Edelman, Squyres, Sciarini (Libera), Kronenberg, Zaloznik, Busquets; Rothenbühler, Gerber, Castiglione, Donzé (Libera), Rebetez.