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NLA: Sm'Aesch Pfeffingen steht im Halbfinal - Sm'aesch Pfeffingen-Edelline Köniz: 3:1 (22:25; 25:13; 25:12; 25:22)

Paul Ulli und Werner Leisinger (JM) 25.03.2017

Sm'Aesch Pfeffingen steht im Playoff-Halbfinale
Erwartungsgemäss gewinnen die Volleyballerinnen von Sm'Aesch Pfeffingen auch das zweite Playoff-Viertelfinal-Spiel gegen Edelline Köniz nach anfänglichen Schwierigkeiten mit 3:1 und treffen nun im Halbfinale auf Hotel Cristal Franches Montagnes.
Von Paul Ulli und Werner Leisinger Aesch.
Unter den Augen ihres neuen Head-Coach Andreas Vollmer (siehe separaten Bericht) kam Sm'Aesch Pfeffingen gegen seinen Playoff-Viertelfinal- Widersacher Edelline Köniz in der heimischen Löhrenackerhalle im ersten Satz nicht so richtig auf Touren. Nach der deutlichen Heimniederlage vom vergangenen Wochenende hatte der Tabellensiebte aus der Qualifikation seinen Trainer Luca Tarantini freigestellt und durch Jean-Charles Vergé-Dépré, Vater der Köniz-Angreiferin Zoé, ersetzt und schien gewillt das schier Unmögliche eventuell doch noch möglich machen. Der Startsatz verlief ziemlich ausgeglichen und kein Team lag nie mit mehr als zwei Punkten in Führung. Bis zum 22:22 war jeder Ausgang möglich. Doch im Gegensatz zur Partie vom vergangenen Sonntag in Köniz waren es diesmal die Bernerinnen, welche die letzten drei Punkte in Folge verbuchen konnten und ziemlich überraschend satzmässig in Führung gingen.
Den Schalter umgelegt
Doch die Sm'Aesch Pfeffingen-Mannschaft Ausgabe 2016/17 reagierte wie ein richtiges Spitzenteam. 15:5 und 20:8 hiessen die resultatmässigen Zwischenstationen zum jetzt überzeugenden Satzausgleich (25:13). Es war vor allem Topskorerin Laura Künzler, welche in diesem wichtigen Moment die nötigen Akzente setzte und vor allem auch die Punkte machte. Da auch Maja Storck etwas besser ins Spiel fand, sie leidet seit einer Woche unter Rückenbeschwerden, konnten die Gäste jetzt endlich wie erwartet dominiert werden.
Auch nach der kurzen Pause spielten die Gastgeberinnen weiter so auf, wie das von der Mehrzahl des lautstarken Publikums in der Aescher Löhrenackerhalle erwartet worden war. 8:4 lautete das Skore beim ersten technischen Time-Out, doppelt so hoch war es dann beim Zweiten (16:8). Der Rest dieses Satzes war dann ein Punktefestival von Barbara Duarte, Anu Ennok, Monika Smitalova und ihren Angriffskolleginnen Storck und Künzler, verbunden mit einem Wermutstropfen für das Heimteam. Beim Spielstand von 23:10 verletzte sich die Estin Ennok, musste das Spielfeld verlassen und wurde durch die Bulgarin Ralitsa Vasileva ersetzt . Dieses unerfreuliche Ereignis brachte die Mannschaft von Head-Coach Timo Lippuner aus dem Tritt und die Gäste kamen vor allem dank ihrer Topskorerin Monika Salkute wieder besser ins Spiel. Doch nach einem zwischenzeitlichen 21:21 machte Sm'Aesch Pfeffingen mit einem veritablen Endspurt alles klar.
"Der Trainerwechsel hat Köniz sichtlich gestärkt. Wir waren in der klaren Favoritenrolle und haben den ersten Satz verschlafen. Doch die Antwort meiner Mannschaft in Satz Zwei und Drei war deutlich, ehe die Verletzung von Anu Ennok uns schockte und mental aus der Fassung brachte. Doch auch diesen Rückschlag konnten wir wegstecken und uns in den Halbfinal spielen", sagte ein zufriedener Lippuner nach dem Spiel.
Löhrenacker. – 250 Zuschauer. – SR Rüegg/Wittwer
Sm'Aesch Pfeffingen: von Piekartz, Ennok, Duarte, Storck, Künzler, Deprati (Libera), Smitalova; Sulser, Matter, Vasileva, Wenger.
Köniz: Salkute, Correa, Schauss, Hronova, Guncheva, Vergé-Dépré, Schaus ; Marolf, Ackermann, Staffelbach, Belotti (Libera).
Bemerkungen: Sm'Aesch Pfeffingen ohne Lorenz (abwesend).