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NLA: Sm'Aesch Pfeffingen steht im Meisterschaftsfinal! Sm'Aesch Pfeffingen - VFM: 3:1 (25:13; 25:20; 25:27; 25:15)

Paul Ulli + Mue 08.04.2017

Sm'Aesch Pfeffingen erwartunsgemäss im Playoff-Final
Mit einem 3:1-Heimsieg im Playoff-Halbfinale über Hotel Cristal Franches Montagnes macht Sm'Aesch Pfeffingen den Sack zu und zieht verdientermassen in den Final ein.
Von Paul Ulli Aesch.
Nach dem deutlichen 3:0-Auswärtserfolg vom Donnerstag gegen Franches Montagnes war für die Volleyballerinnen von Sm'Aesch Pfeffingen der Tisch für den Finaleinzug in der Heimpartie weiss gedeckt. Und die Mannschaft von Head-Coach Timo Lippuner liess sich zu Beginn nicht zweimal bitten und zeigte seinem Heimpublikum, dass sie zu Recht die deutliche Nummer Zwei in der Schweiz ist. Schon im Startsatz legten die Gastgeberinnen los wie die Feuerwehr und liessen die Jurassierinnen nie ins Spiel kommen. Mit starker Blockarbeit von Monika Smitalova und den meist unerreichbaren Angriffen über Topscorerin Laura Künzler und Maja Storck lag das Heimteam beim zweiten technischen Time-Out bereits uneinholbar in Führung (16:8).
Auch im zweiten Durchgang gaben die Favoritinnen unter der Regie von Passeuse Tess von Piekartz weiterhin Vollgas. Zwar konnten die Gäste, welche aus familiären Gründen ohne ihre Stamm-Libera Taryn Sciarini auskommen mussten, nach einem 7:14-Rückstand kurzfristig bis auf zwei Punkte verkürzen, doch mit einem Wechsel im Angriff, Samira Sulser ersetzte die zu diesem Zeitpunkt etwas indisponierte Storck, lagen die Baselbieterinnen schnell wieder mit 19:14 in Front. Es war dann ausgerechnet die 21-jährige Liechtensteinerin Sulser, welche den Satzball zum 25:20 mit etwas Glück im gegnerischen Feld unterbringen konnte.
Zu wenig Anspannung im dritten Satz
Nach dieser 2:0-Satzführung zweifelte keiner der gut gelaunten Zuschauer in der Löhrenackerhalle mehr am Finaleinzug von Sm'Aesch Pfeffingen. Auch die Akteurinnen auf dem Platz offensichtlich nicht und gingen viel zu wenig konzentriert ans Werk. Dies gipfelte in einem zwischenzeitlichen 6:7-Rückstand. Doch mit einem fulminanten Zwischenspurt mit einigen Punkten von Capitaine Barbara Duarte und Smitalova lag Sm'Aesch Pfeffingen umgehend wieder mit 12:8 voran. Ein erneutes Nachlassen bestraften die VFM-Angreiferinnen Florencia Busquets und Valentina Zaloznik umgehend und führten völlig überraschend mit 17:13. In einer spannenden Schlussphase wechselte die Führung laufend, bis VFM-Capitaine Busquets beim Spielstand von 26:25 mit ihrem Smash satzmässig verkürzen konnte.
Nach diesem Satzverlust besannen sich die Sm'Aesch Pfeffingen-Spielerinnen wieder auf ihre Stärken und legten resultatmässig vor (18:9). Der Rest war dann reine Formsache und nach einem deutlichen 25:15 durfte bei Sm'Aesch Pfeffingen gejubelt werden. "Heute merkte man bei meinem Team die Jugend. Wir haben nach klar dominiertem Spiel das Chaos des Gegners angenommen und prompt unnötig einen Satz abgegeben. Doch am Ende haben wir bewiesen, dass wir verdientermassen im Finale stehen“, sagte Trainer Lippuner nach der Partie.
Löhrenacker. – 350 Zuschauer. – SR Nellen/Wiederkehr
Sm'Aesch Pfeffingen: von Piekartz, Vasileva, Duarte, Storck, Künzler, Deprati (Libera), Smitalova; Matter, Wenger, Lorenz (Libera), Sulser, Wallnöfer.
Franches Montagnes: Buchwalder, Edelman, Kronenberg, Castiglione, Zaloznik, Busquets, Donzé (Libera); Rothenbühler, Vuillemier, Rebetez, Gerber.
Bemerkungen: Sm'Aesch Pfeffingen ohne Ennok (verletzt), Franches Montagnes ohne Squyres (verletzt) und Sciarini (Todesfall in der Familie).