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Sm'Aesch Pfeffingen schafft das Wunder

Paul Ulli (ab) 18.11.2017

Volleyball. Die Volleyballerinnen von Sm'Aesch Pfeffingen hämmern beim 3:0-Sieg in Zürich den Serienmeister Volero aus der Birch-Halle. Von Paul Ulli

 

Zürich. Was Sm'Aesch Pfeffingen beim Super-Cup in Fribourg vor ein paar Wochen noch knapp verpasst hatte, holte das Team von Head-Coach Andreas Vollmer am Samstagabend in Zürich eindrücklich nach. Gleich 3:0 nach Sätzen lautete am Ende das klare Verdikt zu Gunsten der stark aufspielenden Baselbieterinnen.

 

Nach der Meisterschafts-Startniederlage in Schaffhausen (2:3) schien sich der Dauermeister Volero trotz Halbierung des Budgets und einer komplett veränderten Mannschaft in den nächsten Spielen gefangen und auch gefunden zu haben. Vor Wochenfrist lösten sie dann auch Sm'Aesch an der Tabellenspitze ab.

 

Doch mit einer sensationellen Leistung lösten die Mannschaftskolleginnen von Capitaine Tess von Piekartz die Zürcherinnen an der Spitze gleich wieder ab. In einem äusserst ausgeglichenen Startsatz lagen die Gäste zwar mit 22:24 in Rücklage, zeigten aber unglaublich starke Nerven und Maja Storck verwertete den ersten Satzball eiskalt. Selbstvertrauen wächst von Punkt zu Punkt Im zweiten Durchgang legte Sm'Aesch mit breiter Brust gleich mal vor und lag mit 8:4 in Front, doch die Zürcherinnen rappelten sich nochmals auf und glichen aus (12:12). Das war es dann aber auch schon von den nie richtig in die Partie findenden Gastgebern. Mit einem sauber herausgespielten 25:19 holten sich die Gäste auch den zweiten Durchgang.

 

Nach einem 8:7 zu Gunsten des Heimteams stellten Topskorerin Nicole Walch, Jazmine White, Anu Ennok und Storck das Skore schnell auf 24:17 für Sm'Aesch Pfeffingen. Doch dann zitterten noch einmal die Hände der nach diesem Sieg weiter ungeschlagenen Sm'Aesch-Spielerinnen, ehe man sich nach drei vergebenen Matchbällen endlich in die Arme fallen konnte und das «Wunder von Zürich» feiern konnte.

Volero Zürich – Sm'Aesch Pfeffingen   0:3 Sätze; 24:26, 19:25, 20:25 Im Birch. – 180 Zuschauer. – SR Rüegg/Wüthrich

Volero Zürich: Milojevic, Antonijevic, Todorova, Popovic (Libera), Lengweiler, Unternährer, Calderon; Lazic, Kornienko, Schottroff, Dimitrova, Lazarenko.

Sm'Aesch Pfeffingen: von Piekartz, Storck, Matter, Ennok, White, Walch, Pogany (Libera); Zaugg, Werfeli, Visentin (Libera).