> Zurück

Ein «heisses» Wochenende für Sm'Aesch Pfeffingen

Josef Zindel 01.12.2017

Zehn Siege aus zehn Spielen: Das ist die famose Zwischenbilanz der NLA-Frauen von Sm'Aesch Pfeffingen. Doch ausruhen gilt nicht, denn schon am Wochenende sind die Spielerinnen von Trainer Andi Vollmer zwei weitere Male gefordert. Am Samstag, 2. Dezember 2017, begrüssen die Baselbieterinnen Viteos NUC aus Neuchâtel, ehe es tags darauf in Düdingen zum Spielspiel gegen die Tabellenzweiten aus dem Fribourgischen kommt.  

Um 17.00 Uhr wird in der heimischen Löhrenacker-Halle die Partie der elften Runde gegen Viteos NUC angepfiffen. In dieser Partie gilt Sm'Aesch Pfeffingen als Favorit, denn so ganz wunschgemäss sind die Neuenburgerinnen bisher nicht in die Gänge gekommen. Zwar war das Hinspiel im Oktober in Neuchâtel klar umstrittener, als es das damalige Ergebnis von 3:1 zu Gunsten der Baselbieterinnen erahnen lassen könnte. Der Tabellenstand, Rang 5, ist aber möglicherweise doch ein bisschen unter den eigenen Erwartungen von Trainer Silvan Zindel. Gleichwohl ist SMAP gut beraten, sich auf die aktuelle Aufgabe zu konzentrieren und nicht schon «heute» an «morgen» zu denken.  

Denn «morgen» findet im Kanton Fribourg jene Partie statt, die vom Verband als «Spiel der Runde» angepriesen wird, was für eine Begegnung zwischen dem Tabellenzweiten Düdingen und Leader Sm'Aesch Pfeffingen ja weiss Gott keine Übertreibung ist. Das Hinspiel, das Andi Vollmers Frauen in einer dramatischen Partie im Tie-Break gewonnen hatten, war quasi die Initialzündung zum Marsch ganz an die Tabellenspitze gewesen.

Die Position zu behaupten, ist das erklärte Ziel unserer Spielerinnen, die es am Sonntag, 3. Dezember 2017 in der Sporthalle Leimacker in Düdingen ab 16.30 Uhr unter anderem auch mit Diagonalspielerin Danielle Harbin zu tun bekommen. Harbin, eine von drei Amerikanerinnen im Team des erfahrenen Trainers Dario Bettello, ist mit derzeit 212 Punkten die Topskorerin der Liga. Zu den Teamstützen gehört in Düdingen zudem die frühere SMAP-Captain Kerley Becker, die aus Studiengründen von der Bundesliga in die Schweiz zurückgekehrt ist.

Trainer und Spielerinnen freuen sich auf die abermalige Unterstützung der treuen Fans.