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Im Eiltempo ins Playoff-Halbfinale Volleyball

Paul Ulli 24.03.2018

Mit einem klaren 3:0-Heimsieg über Galina Schaan spielt sich Sm'Aesch Pfeffingen in die Halbfinals um die Schweizer Meisterschaft. Von Paul Ulli

Wie schon im ersten Spiel zwischen diesen beiden Mannschaften vor Wochenfrist im Ländle, verlief der Startsatz sehr ausgeglichen. Nach der erwarteten 8:5-Führung für den Favoriten reagierten die Gäste mit ihrer Topskorerin Thelma Gretarsdottir und zu vielen Service- und Blockfehlern bei Sm'Aesch und gingen ihrerseits bis zum zweiten technischen Time-Out mit vier Punkten in Front (12:16). Doch die kurze, aber klare Ansprache von Head-Coach Andreas Vollmer zeigte umgehend Wirkung. Mit einer gut aufgelegten Nicole Walch und Topskorerin Maja Storck riss das Heimteam die Führung wieder an sich und es war Jazmine White, welche den zweiten Satzball im gegnerischen Feld unterbrachte.

Duplizität der Ereignisse dann zu Beginn des zweiten Durchgangs

Denn auch in diesem lagen die Liechtensteinerinnen, mit einer starken ehemaligen Volero Angreiferin Karla Klaric mit 7:8 in Front. Doch auch jetzt blieben die Baselbieterinnen die Antwort nicht schuldig und unter der Führung von Routinier Anu Ennok und einer gut aufgelegten White liess man die Gäste nicht mehr ins Spiel kommen. Beim Spielstand von 12:12 kam Storck zum Service und dreizehn Punkte später war die 2:0-Satzführung in trockenen Tüchern (25:12).

Der letzte Schritt in Richtung Halbfinale

Nach diesem deutlichen Verdikt folgte die allseits erwartete Sm'Aesch Pfeffingen-Kür ins Halbfinale gegen Volley Düdingen, welches seinerseits Lugano eliminierte. Da nützte dem Siebtplatzierten der Qualifikation auch ein grosses Kämpferherz nichts mehr, denn das Heimteam zog jetzt alle Register seines Könnens. Die starken Angreiferinnen auf Seiten der Birstalerinnen wechselten sich beim Punkten ab und degradierten ihre Gegnerinnen zu Statistinnen. Beim Spielstand von 18:9 ersetzte Trainer Vollmer Walch durch Livia Zaugg und Lea Werfeli kam für White. Doch an der Physionomie der Partie änderte sich nicht viel, höchstens dass das Schlussresultat nicht gar zu brutal ausfiel. Es war dann auch Edeljoker Zaugg, welche nebst ihren bereits erzielten zwei persönlichen Punkten auch gleich noch den zweiten Matchball sicher verwertete. «Es war keine hochstehende Partie. Wichtig war aber, dass wir nur drei Sätze spielen mussten und auch einem Entscheidungsspiel aus dem Weg gehen konnten» sagte eine stark erkältete und fiebrige Sm'Aesch-Capitaine Tess von Piekartz, die sich während der Partie von ihrer Krankheit kaum etwas anmerken liess. Die Fortsetzung für das Birstal-Kombinat folgt nun im Halbfinal-Playoff mit dem Auswärtsspiel vom 4. April gegen Düdingen. Das Retourspiel gegen die Fribourgerinnen geht dann am Samstag, 7.4. um 17.00 Uhr in der Aescher Löhrenackerhalle über die Bühne.   

Sm'Aesch Pfeffingen – Galina Schaan  3:0 Sätze: 25:20, 25:12, 25:20 Löhrenacker. – 260 Zuschauer. – SR Wolf/Loretan Sm'Aesch Pfeffingen: von Piekartz, Walch, Storck , Matter, White, Ennok, Pogany (Libera), Zaugg, Werfeli, Visentin.

Galina Schaan: Bigger, Chrtianska, Hudson, Mandelbaum (Libera), Gretarsdottir, Klaric, Alons; Lopes da Silva, Koljonen, Degiacomi, Schnyder. Bemerkungen: Schaan ohne Stepanova und Cantoni (beide verletzt).