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Sm'Aesch Pfeffingen mit zartem Rosa in die Zukunft

Paul Ulli 18.09.2018

Viel Zuversicht herrscht beim Volleyballclub Sm'Aesch Pfeffingen für die Saison 2018/19 trotz neun neuen Spielerinnen und einem schönen, aber sicherlich gewöhnungsbedürftigen neuen rosa Spieldress. Paul Ulli

 

Am vergangenen Freitag war es endlich soweit. Head-Coach Andreas Vollmer hatte alle seine Spielerinnen beisammen und konnte sein Team nach harter Trainingswoche den Medien präsentieren. «Natürlich hat sich die Mannschaft gegenüber der letzten, notabene erfolgreichsten Saison der Vereinsgeschichte, stark verändert. Doch genau dies ist die Stärke unseres Trainers mit seinem Staff Riccardo Boieri (Assistenztrainer) und Alexander Stravs (Athletiktrainer), dass er, wie er ja auch in der abgelaufenen Saison bewiesen hat, eine rundum erneuerte Mannschaft zum Erfolg führen kann.» sagte Präsident Werner Schmid anlässlich der Medienkonferenz in den Räumen des neuen Hauptsponsors BWT in Aesch.

Mit einem Durchschnittsalter von gerade mal 21,4 Jahren, Teamseniorin ist die Brasilianerin Jessica Ventura mit 26 Jahren, die Jüngste im zwölfköpfigen Kader ist mit zarten 14 Jahren Livia Saladin, könnte die neue Ausgabe von Sm'Aesch Pfeffingen eine grosse Zukunft vor sich haben. In der Volleyballszene wird der Baselbieter Verein bereits als Nachfolger von Serienmeister Volero Zürich, der ja bekanntlich in die französische Liga abgewandert ist, gehandelt. Doch Trainer Vollmer hebt den Mahnfinger und bremst die vielleicht vorschnell gemachten hohen Erwartungen: «Ganz so einfach läuft die Sache nicht. Kanti Schaffhausen hat mächtig aufgerüstet und sich gezielt verstärkt. Düdingen wird mit einem praktisch unveränderten Kader ins Rennen gehen. Wir dagegen müssen uns zuerst finden. Je schneller, je besser. Natürlich muss das Ziel eine Meisterschafts-Medaille und wenn immer möglich das Erreichen des Cupfinals sein. Auch im CEV-Europa-Cup können wir mit jeder Runde die wir weiterkommen viel dazu lernen.»

Im 12-Frau-Kader stehen aktuell vier Ausländerinnen und mit Solenn Fabien eine LAS ausgebildete Spielerin. Libera Kristen Tupac und Passeuse Taylor Tashima sind aus den USA nach Aesch gekommen. Dora Grozer (23), eine Aussenangreiferin kommt aus Deutschland und absolviert bei Sm’Aesch ihre erste Saison im Ausland. Auf der Diagonalposition bringt die Brasilianerin Jessica Ventura die grösste Erfahrung mit. Nach verschiedenen Engagements in ihrer Heimat wechselte sie im Jahr 2016 nach Italien und will heuer die Schweizer Liga aufmischen.

Grosse Hoffnung setzt man in Aesch natürlich auch auf die Schweizer Nationalspielerinnen Madlaina Matter, Livia Zaugg und die von Volero Zürich gekommene Gabi Schottroff, welche in den letzten Wochen mit ihren erfolgreichen Auftritten in der EM-Qualifikation und beim Volleyball-Masters in Montreux mit guten Resultaten für Aufsehen sorgten.

 

Auch wenn in der neuen Saison viel in Rosa gehalten ist, braucht man keine rosarote Brille, um ab dem 14. Oktober beim Meisterschaftsstart gegen Volley Düdingen ein starkes Sm'Aesch Pfeffingen-Team erleben zu können.

Portraitbilder der Spielerinnen

 

Patrik Jermann, Geschäftsführer BWT mit Werner Schmid, Präsident Sm'Aesch Pfeffingen

Medienempfang Sm'Aesch Pfeffingen bei BWT Aqua in Aesch (14.9.2018)