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Volleyball-Leckerbissen in der neuen St. Jakobshalle

Josef Zindel 12.11.2018

Nach dem äusserst erfolgreichen Start in die neue NLA-Saison im Schweizer Frauenvolleyball lädt der nach den ersten paar Runden ungeschlagene Leader Sm'Aesch Pfeffingen für ein internationales Highlight auf die grosse Bühne: Die Baselbieterinnen empfangen am 5. Dezember 2018 das belgische Spitzenteam VC Oudegem in der neu renovierten St. Jakobshalle in Basel zum Rückspiel im CEV-Cup. Dabei sind die Mannschaft von Cheftrainer Andi Vollmer aus emotionalen und die Clubführung aus Aesch auch aus finanziellen Gründen auf viel Publikum angewiesen!

Foto: Edgar Hänggi

Dort, wo unlängst unser aller Roger Federer sein 99. Turnier gewonnen und damit die Neueröffnung der Basler St. Jakobshalle veredelt hat, wird Sm'Aesch Pfeffingen am 5. Dezember 2018 auch seine Visitenkarte abgeben. Anlass ist das Rückspiel des Schweizer Vize-Meisters gegen den VC Oudegem aus Belgien in den 1/16-Finals des CEV-Cups. Das Hinspiel, in dem sich Sm'Aesch Pfeffingen eine aussichtsreiche Ausgangslage für die Revanche in der «Joggelihalle» erarbeiten möchte, findet eine Woche zuvor am 28. November 2018 um 20.30 Uhr in der Sporthalle Sint-Gillis in der Stadt Dendermonde in Ostflandern statt.

Und das sind die wichtigsten fünf Gründe, weshalb eigentlich kein volleyball-affiner Mensch dieses Spiel verpassen sollte:  

1.     Überzeugende Performance in der NLA-Meisterschaft

Die NLA-Auswahl von Sm'Aesch Pfeffingen ist, wiewohl nach der vorzüglichen Saison 2017/18 weitgehend neu zusammengestellt, hervorragend in die neue Schweizer Meisterschaft gestartet. Eine erste kleine Zwischenbilanz nach fünf Spieltagen mit Stand am 4. November 2018 ist deutlich besser, als allenthalben nach der durchzogenen Vorbereitungsphase hatte erwartet werden dürfen: Alle fünf Partien wurden gewonnen, vier davon ohne Satzverlust und ebenfalls vier davon auswärts. Dabei wurden jene zwei Clubs, die von vielen Seiten zusammen mit Sm'Aesch Pfeffingen als aussichtsreichste Titelkandidaten genannt wurden und noch immer werden, ebenfalls bereits je einmal bezwungen: Düdingen im Startspiel gleich mit einem überzeugenden 3:0, Kanti Schaffhausen am dritten Spieltag dann in einem äusserst umkämpften Match mit 3:2.  

2.     Zwölf Spielerinnen, ein Team

Es war bisher wirklich beeindruckend, wie Trainer Andi Vollmer es geschafft hat, seine zwölf Kaderspielerinnen, von denen nicht weniger als neun erst in diesem Sommer zu Sm'Aesch Pfeffingen gestossen sind, so rasch zu einer Einheit zu formen. Die spielt nicht nur erfolgreich, sondern auch oft sehr attraktiv.  

3.     Aufwändige Vorbereitungen in der St. Jakobshalle

Sm'Aesch Pfeffingen, im Normalfall  in der Löhrenackerhalle daheim, dort also, wo man auch mal den einen oder anderen Punkt aufgrund der geringen Hallenhöhe «stiehlt», weicht für die Partie gegen die Belgierinnen an den Stadtrand von Basel aus, dorthin also, wo die Infrastruktur den höchsten internationalen Anforderungen genügt. Die für Volleyball-Bedürfnisse herzurichten, ist für die Vereinsführung aufwändig und teuer. Allein die Beschaffung eines temporären, mobilen Hallenbodens verlangte viel Energie, Kreativität und Mittel ab, weshalb man beim Verein aus Aesch-Pfeffingen auf möglichst viele Zuschauer angewiesen ist.  

4.     Stimmung in die Halle bringen

Allerding sollen die Fans weit mehr sein als eine willkommene «Defizit-Garantie», sondern sie, das ist der Wunsch des Trainerstabs und der Spielerinnen, diesen eindrücklich renovierten Basler Sporttempel mit möglichst viel Stimmung füllen, um die Mannschaft gegen die starken, aber vermutlich nicht unbezwingbaren Belgierinnen zum Erfolg zu tragen.  

5.     Einblicke in die umgebaute St. Jakobshalle

Perfekter Nebeneffekt für alle, die sich zum Besuch dieses Spiels entscheiden: Es wird ihnen nicht nur toller Volleyballsport geboten, sondern gleichzeitig ein Einblick in die umgebaute Arena ermöglicht.

Der CEV-Cup ist der zweitbedeutendste europäische Clubwettbewerb im Volleyball, eine Stufe unter der Champions League, in der dieses Jahr aufgrund des Wegzuges von Serienmeister Voléro Zürich kein Schweizer Frauenteam startet. Neben Vizemeister Sm'Aesch Pfeffingen gehört auch der Vorjahresdritte von 2018, Düdingen ins diesjährige Teilnehmerfeld des CEV-Cups. Das umfasst 25 Vereine aus 19 Staaten. Zu diesem sportlich überaus appetitlichen Anlass am 5. Dezember in der St. Jakobshalle  «not to go»  ist ein «no go» für alle Volleyball-Fans weitherum. Auf jeden Fall wird der Nigginäggi genau Buch führen, so dass tags darauf alle Säumigen mit einem angemessenen Tadel zu rechnen haben…  

Und so verläuft das Ticketing

Die Europacup-Spiele sind für die Besitzerinnen und Besitzer von Saison- und Mitgliederkarten von Sm'Aesch Pfeffingen inklusive. Swiss Volley Lizenzierte erhalten die Tickets zum Vorzugspreis von CHF 10.- Der normale Eintritt kostet CHF 20.-, VIP-Eintritte CHF 70.- Alle Tickets sind online hier erhältlich: 

Tickets Sm'Aesch vs VC Oudegem