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Endlich wieder zurück zu Hause

Josef Zindel 16.11.2018

Es ist wie mit guten Freunden: Je länger man sich nicht mehr getroffen hat, desto grösser wird die Vorfreude auf ein Wiedersehen. Nach mehr als einem Monat ohne Heimspiel erwarten uns die Spielerinnen von Sm'Aesch Pfeffingen am Sonntagnachmittag um 17.00 Uhr endlich wieder einmal zu einem Heimspiel in der NLA-Meisterschaft der Frauen. Dabei möchte sich das Team von Cheftrainer Andi Vollmer gegen Viteos NUC aus Neuchâtel für die Niederlage im Supercupfinal vom 7. Oktober 2018 revanchieren und gleichzeitig den 1. Rang in der Tabelle untermauern.

Sm'Aesch Pfeffingen schliesst am Sonntag, 18. November 2018, die 1. Qualifikationsrunde gegen Viteos NUC aus Neuenburg ab und kann dies aus der Leaderposition heraus tun. Zurecht wurde den  Baselbieterinnen zum Saisonstart ein Mitspielen im vorderen Teil der Rangliste zugemutet, zumal die eigene Zielsetzung im Verein ein Medaillenrang war und noch immer ist.

Doch die Ergebnisse in den Vorbereitungsspielen und im Supercup-Final mit einem 1:3 gegen NUC Neuchâtel fielen ernüchternd aus. Es beschlichen einen damals in der Tat erste leise Zweifel, ob vom Team mit dem nahezu vollständig neuen Gesicht nicht doch etwas zu viel erwartet wurde, man fragte sich ob die Integration von neun neuen Spielerinnen halt nicht doch etwas mehr Zeit benötige als tatsächlich zur Verfügung stand.

Doch die Skeptiker sehen sich nicht bestätigt, überhaupt nicht. Der stets optimistisch wirkende Andi Vollmer schuf einmal mehr in Rekordeile, was ohnehin zu seinen ganz grossen Stärken gehört: Er schweisste das Team so gut zusammen, dass es in der Lage war, im ersten Meisterschaftsspiel am 14. Oktober 2018  mit dem TS Volley Düdingen, einem der Meisterschaftsfavoriten, kurzen Prozess zu machen und 3:0 zu schlagen. Was auch an gesundem Selbstvertrauen, an Moral und an Eigenmotivation in dieser Mannschaft steckt, wurde schon in jenem Match sichtbar. Denn in allen drei Sätzen musste SMAP einen Rückstand von jeweils mehreren Punkten wettmachen – und dreimal gelang dies Vollmers Team auch. Das war dann schon einmal ein kleines Signal an die Konkurrenz, das besagte: Achtung, mit uns ist auch dieses Jahr zu rechnen.Und an die eigene Mannschaft war es diese Botschaft: Wer zu Hause ein Team wie Düdingen 3:0 meistert, ist auch in der Lage, in den bevorstehenden Auswärtsspielen zu punkten.

Und das tat Sm'Aesch Pfeffingen eindrücklich. Denn nach dem Düdingen-Heimspiel folgten fünf Auswärtspartien in Folge – und siehe da, nach dieser Schlaufe durch die Volleyball-Schweiz grüssen Vollmers inzwischen richtig gut eingespielten Frauen vor dem ersten Auftritt in der eigenen Halle seit dem 14. Oktober von der Tabellenspitze, die sie am dritten Spieltag mit einem bemerkenswerten 3:2-Auswärtssieg in Schaffhausen erklommen.

Zum Start in die 2. Qualifikationsrunde müssen die Baslerbieterinnen bereits wieder auswärts antreten, doch nach diesem 23. November mit dem Spiel in Düdingen ist SMAP dann endlich wieder mit Heimspielen daran. In der Tat muss oder darf Sm'Aesch Pfeffingen bis Weihnachten noch zweimal auf Reise gehen. Ende November geht es im CEV-Cup nach Belgien zum Hinspiel gegen Oudegem. Gehen Vollmers Frauen aus dieser Begegnung (mit dem Rückspiel am 5. Dezember in der St. Jakobshalle in Basel) als Siegerinnen hervor, gibt es vor den Festtagen das 1/8 Finale im CEV-Cup in der St. Jakobshalle in Basel.

Nach dem Match in Düdingen bis zur Festtagspause stehen also mit einer Ausnahme nur Spiele in heimischer Umgebung auf dem Programm – und zwar wie folgt:

SO, 25.11.
17:00
Sm'Aesch Pfeffingen vs
VBC-Cheseaux
Löhrenacker Aesch
MI, 28.11.
20:30
Oudegem vs
Sm'Aesch Pfeffingen
Oudegem
MI, 5.12.
20:00
Sm'Aesch Pfeffingen vs
Oudegem
St. Jakobshalle Basel
SA, 8.12.
17:00
Sm'Aesch Pfeffingen vs
Kanti-Schaffhausen
Löhrenacker Aesch
FR, 14.12.
20:00
Sm'Aesch Pfeffingen vs
ZESAR Franche Montagnes
Löhrenacker Aesch

18. - 20. Dezember: eventuell 1/18-Final im CEV-Cup in Basel.

Nach der Weihnachtspause geht es am 12. Januar 2019 weiter, für SMAP mit einem Heimspiel gegen Volley Lugano.

Trainer, Spielerinnen und Vereinsführung freuen sich auf ein Wiedersehen mit möglichst vielen alten und neuen Freundinnen.

JOZ