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Sm'Aesch Pfeffingen legt souverän vor

Paul Ulli 16.03.2019

Im Heimspiel der Playoff-Viertelfinals schlägt Sm'Aesch Pfeffingen den Siebtplatzierten der Qualifikation Genève Volley mit einem Steigerungslauf klar mit 3:0-Sätzen. Von Paul Ulli

Aesch. Die Fronten vor dieser Playoff-Partie waren klar. Die Baselbieterinnen galten zwar als haushoher Favorit und starteten aber einmal mehr miserabel ins Spiel. 1:4 war an der Anzeigetafel zu lesen, als die Spielerinnen von Head-Coach Andy Vollmer so langsam in die Gänge kamen und beim ersten technischen Time-Out erwartungsgemäss mit 8:7 in Führung lagen. Aber auch in der Fortsetzung schlichen sich beim Heimteam wieder Fehler, vor allem beim Service und in der Annahme, ein. Die Genferinnen mit einer starken Meredith Hardy und der gut aufspielenden Passeuse Margaret Riley blieben resultatmässig bis zum Satzende dran, konnten aber die knappe Satzführung von Sm'Aesch Pfeffingen trotz kämpferischem Einsatz nicht verhindern.

 

Steigerung im zweiten Satz

Der Start in den zweiten Satz gelang dann dem Heimteam einiges besser und vor allem Topskorerin Dora Grozer und die Brasilianerin Jessica Ventura verwerteten die guten Zuspiele von Tess von Piekartz mehr oder weniger souverän (9:6). Doch die Gäste gaben nicht klein bei und glichen das Skore wieder aus (9:9). In der Folge waren es dann aber in der Mitte vor allem Gabi Schottroff und die omnipräsente Monika Chrtianska, welche schon allein mit ihrer Körpersprache für den Unterschied sorgten und ihr Team bis zum zweiten technischen Time-Out mit 16:9 in Führung brachten. Damit war der Wiederstand des Gegners fürs erste gebrochen und der Rest bis zur 2:0-Satzführung auch dank einer 7-Punkte-Service-Serie von Passeuse von Piekartz, welche danach Annalea Maeder Platz machte, reine Formsache.

Es war die wieder erstarkte Capitaine Madlaina Matter, welche den dritten Satzball im gegnerischen Feld unterbrachte. Im dritten Durchgang mussten sich die Sm'Aesch-Spielerinnen den Vorwurf gefallen lassen, wie zu Beginn des Spiels nur zu reagieren, statt wie es sich für ein Spitzenteam gehört, energisch zu agieren, sodass der erneute Vorsprung der Genferinnen von 10:7 nicht wirklich überraschte. Mit einem veritablen Zwischenspurt konnte der Favorit das Geschehen aber bis zum 15:15 wieder ausgleichen um danach, wie man so schön sagt, den Sack mit einem 25:20 kompromisslos zumachen.   

Sm'Aesch Pfeffingen – Genève Volley 3:0 Sätze: 25:23, 25:17, 25:20 Löhrenacker- - 280 Zuschauer. – SR Wolf/Sanapo

Sm'Aesch Pfeffingen: von Piekartz, Schottroff, Grozer, Matter, Tupac (Libera), Ventura, Chrtianska; Zaugg, Werfeli, Maeder, Saladin. Genève Volley: Riley, Ndebele, Hardy, S. Berger, De Witt, Stahl, Perroud (Libera); Soraru, Daramola, K. Berger. Bemerkungen: Sm'Aesch Pfeffingen ohne Fabien und Schwoerer.