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Sm'Aesch Pfeffingen stürmt in den Playoff-Halbfinal

Paul Ulli 17.03.2019

Mit zwei klaren 3:0-Siegen über Genève Volley qualifiziert sich Sm'Aesch Pfeffingen für die Halbfinal-Playoffs der Schweizer Volleyball-Meisterschaft. Von Paul Ulli Aesch/Genève.

«Es wäre wohl ziemlich falsch, wenn wir in den beiden Viertelfinal-Playoff-Partien unsere Bestleistung abrufen würden. Die gemachten Fehler müssen und können wir bis ins Halbfinale und vor allem bis zum Cupfinal gegen Neuchâtel UC korrigieren» sagte ein lockerer Sm'Aesch Pfeffingen Head-Coach Andreas Vollmer nach den beiden klaren Erfolgen über den Siebtplatzierten der Qualifikation Genève Volley.

Im ersten Spiel vom Samstagabend musste der haushohe Favorit im Startsatz zuerst einem Rückstand hinterherlaufen (1:4) und fand vor allem wegen zum Teil schlechtem Service und ungenügender Annahme nur mühsam in dieses Spiel und konnte erst in der Schlussphase die knappe Satzführung (25:23) bewerkstelligen. Mit einer eklatanten Leistungssteigerung im zweiten Satz und einer Sieben-Punkte-Service-Serie von Passeuse Tess von Piekartz, die danach Annalea Maeder Platz machte, lagen die Baselbieterinnen dann aber standesgemäss mit 2:0 nach Sätzen in Front.

Mit einer wieder erstarkten Capitaine Madlaina Matter und den gewohnt zuverlässig punktenden Dora Grozer und Jessica Ventura machte das Team im dritten Durchgang mit einem 25:20 den Sack zu und konnte nach diesem Sieg am Sonntag mehr oder weniger entspannt in die Westschweiz reisen.

Immer bereit, wenn es etwas enger wurde

Auch am Sonntagnachmittag zeigte sich das mit fünf Ausländerinnen antretende Genève Volley aufmüpfig und wehrte sich bis zuletzt gegen das drohende, letztlich aber auch erwartete, Ausscheiden. Im ersten Satz führte der Aussenseiter mit 11:10 und hielt ein 15:15, ehe sich Sm'Aesch Pfeffingen mit einem energischen Endspurt doch noch durchsetzen und satzmässig in Führung gehen konnte. Aehnliches Szenario dann im zweiten Satz. Die Gastgeberinnen führten sogar mit 17:16, als in der Mitte Gabi Schottroff und die Oesterreicherin Monika Chrtianska über die Aussenposition einen Zacken zulegten und auch diesen Satz noch mit dem gleichen Resultat zu ihren Gunsten entscheiden konnten.

Im dritten Durchgang, mit leicht veränderter Sm'Aesch-Aufstellung, schien dann dem Heimteam etwas die Luft auszugehen (12:19), doch mit einem letzten Aufbäumen kam die Mannschaft um Capitaine Caitlin De Witt und Zuspielerin Margaret Riley nochmals bis auf zwei Punkte heran (20:22), doch der Titelaspirant liess sich nicht aus der Ruhe bringen und buchte die nächsten drei Punkte wieder auf sein Konto und konnte absolut verdient die Halbfinal-Qualifikation bejubeln.      

1.   Spiel Sm'Aesch Pfeffingen – Genève Volley 3:0 Sätze: 25:23, 25:17, 25:20 Löhrenacker. – 280 Zuschauer. – SR Wolf/Sanapo

2.   Spiel Genève Volley – Sm’Aesch Pfeffingen 0:3 Sätze: 20:25, 20:25, 20:25 Henry Dunant. – 200 Zuschauer. – SR Grellier/Troyon

Aufstellung für beide Partien: Sm'Aesch Pfeffingen: Schottroff, Grozer, von Piekartz, Tupac (Libera), Matter, Ventura, Chrtianska; Zaugg, Werfeli, Saladin, Maeder.

Genève Volley: Riley, Nbele, Hardy, S. Berger, De Witt, Stahl, Perroud (Libera); K. Berger, Daramola, Soraru, Aveni. Bemerkungen: Sm'Aesch Pfeffingen ohne Fabien und Schwörer (verletzt).