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Grosses Kino in Aesch

Sm’Aesch Pfeffingen gewinnt ein dramatisches Spiel 2 im Playoff-Finale gegen Neuchâtel mit 3:2. Nach einem starken Start bauen die Baselbieterinnen zuerst markant ab, setzen sich letztlich aber doch durch, weil am Ende plötzlich wieder alles klappt.

Text: Jakob Weber / bz basel
Fotos: Sacha Grossenbacher

1:0 in Sätzen und 19:15 nach Punkten steht es, als irgendetwas im bis dahin souveränen Sm’Aesch-Spiel kaputt geht. Zwei schlechte Service-Annahmen und zwei erfolglose Angriffe später führt plötzlich Neuchâtel UC, das den Satz mit einem 10:1-Endspurt für sich entscheidet.

Der Aufschlag von Samira Sulser, die in der Saison 2016/17 auch schon in Aesch spielte, bereitet dem Heimteam auch zu Beginn des dritten Satzes grosse Probleme und bringt NUC direkt nach dem Seitenwechsel bereits wieder mit 7:1 in Führung. Es ist der erste von zwei Wendepunkten in Spiel 2 der Best-of-Five-Final-Serie um die Schweizer Meisterschaft im Frauenvolleyball.

Denn der Beginn gehörte Sm’Aesch. Mit der kurzfristig eingebauten Zusatztribüne in der Löhrenackerhalle und vor einer Liga-Rekordkulisse von 1200 Fans – darunter auch rund 100 Gäste aus Neuchâtel – legt das Heimteam in Satz 1 vor. Nach fünf Servicefehlern zum Start der beiden nervösen Teams fangen sich die Baselbieterinnen als erste und liegen ab dem 10:9 ständig in Führung. Nach 21 Minuten geht der erste Satz folglich mit 25:19 an das stark aufspielende Heimteam.

Von der Stärke und der Favoritenrolle des Quali-Siegers aus Neuenburg, der Spiel 1 am Sonntag mit 3:1-Sätzen für sich entschieden hatte, ist wenig zu sehen. «Wir haben uns im Vergleich zu Spiel 1 im Aufschlag, Angriff und mental verbessert», erklärt Sm’Aesch-Coach Andi Vollmer nach dem Spiel.

Immer auf die Schwächste serviert

Das taktische Mittel, bei jeder Gelegenheit auf die annahmeschwächste NUC-Spielerin Kyra Holt zu servieren, zahlt sich aus. Sm’Aesch kann den Vorsprung kontinuierlich ausbauen und das Momentum auch mit in den zweiten Durchgang nehmen.

Vor allem die starke Marie-Alex Bélanger findet immer wieder Lösungen und springt so für die auch in Spiel 2 zunächst nicht wie gewünscht punktende Topskorerin Madison Duello und die früh verletzt ausgeschiedene Sarah van Rooij in die Bresche.

Doch auch wenn sich Sm’Aesch im dritten Durchgang fängt, sehen Edelfan Marco Streller, die angeheiterten Unihockey-Aufsteiger von Basel Regio und der ehemalige und baldige Sm’Aesch-Coach Timo Lippuner auf der Tribüne, wie Neuchâtel – ganz im Stile eines Spitzenteams und anders als Sm’Aesch zuvor – den Vorsprung ins Trockene schaukelt, obwohl der in der Schlussphase auf einen Punkt (21:22, 22:23, 23:24) zusammengeschmolzen war. Mit 25:23 geht NUC 2:1 in den Sätzen in Führung. «Die Phase war echt bitter. Aber wir haben gegen Ende von Satz 3 gezeigt: Wir leben noch», sagt Vollmer.

Dass das Spiel im Anschluss eine neuerliche und diesmal entscheidende Wendung nimmt, hat drei Gründe. Erstens ist die jetzt zuverlässig punktende Duello endlich im Playoff-Finale angekommen. Zweitens schenkt NUC dem Heimteam auch in diesem Satz gleich fünf Servicefehler und drittens gibt die Löhrenackerhalle nach dem Zwischenschock wieder Vollgas.

Als Captaine Madlaina Matter den Ball zum 25:21 ins gegnerische Feld wuchtet, hallt ein kollektiver Erlösungsjubel durch den Saal. Sm’Aesch erkämpft sich das Tiebreak.

Und darin blocken die Baselbieterinnen dann gross auf. Duello (2x), Jaidyn Blanchfield (1x) und Lauren Barfield (2x) bringen die NUC-Angreiferinnen am Netz zur Verzweiflung und Sm’Aesch, das in der Offensive konzentriert und konsequent auftritt, mit 15:8 den verdienten Satzgewinn und damit den Ausgleich im Playoff-Finale. «Plötzlich gelang uns alles. Wir waren komplett im Flow», sagt Vollmer, der nach Spielschluss eine Gratulation nach der anderen entgegennehmen darf.

Ein weiteres Volleyballfest am Ostermontag

Der Grund für den Exploit ist schnell gefunden. Matter erklärt: «Ich habe noch nie eine so geile Stimmung erlebt, obwohl ich schon ewig hier bin. Das Publikum hat uns unglaublich gepuscht.» Und dadurch die Titelträume mit dem ersten Saisonsieg gegen NUC wieder zum Leben erweckt. Noch zwei Siege fehlen. Einer davon soll am Ostermontag im nächsten Heimspiel geholt werden. Dann wird die Löhrenackerhalle auch wieder beben und vielleicht die nächste Wende ermöglichen.

Sm’Aesch – Neuchâtel UC 3:2

Löhrenacker Aesch. – 1200 Zuschauer. – SR: Weinberger, Grellier. – Sätze: (25:19, 20:25, 23:25, 25:21, 15:8). – Sm’Aesch: Pierret (7 Punkte), Matter (9), Saita, Bélanger (23), van Rooij (1), Duello (21), Barfield (10), Blanchfield (11). – Stand in der Best-of-5-Serie 1:1 – Spiel 3 am Mittwoch 20 Uhr in Neuchâtel, Spiel 4 am Ostermontag 16 Uhr in Aesch.

 

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