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Ein Spiel auf Augenhöhe in der vollen Löhrenacker-Halle. Foto: Heinz Schmid.

Viel Pech für Sm'Aesch beim Europacup-Aus

Aesch. Es war alles angerichtet in der vollen Aescher Löhrenackerhalle. Der Auftrag von Head-Coach Andreas Vollmer an die Spielerinnen war klar. Es galt die 1:3-Niederlage aus dem Hinspiel in Aachen mit dem gleichen Resultat oder einem 3:0 zu egalisieren und damit einen Golden Set spielen zu können. Alles in allem ein sehr hohes Ziel, vor allem gegen ein starkes Ladies in Black-Team mit der ehemaligen Sm’Aesch-Angreiferin Maja Storck. Zudem hatten die Deutschen gleich noch eine grosse und lautstarke Delegation von etwa 60 Fans mit nach Aesch gebracht.

Nach einem 6:10-Rückstand fand das Heimteam mit Punkten von Capitaine Madlaina Matter und Luisa Schirmer endlich ins Spiel und konnte das Spielgeschehen resultatmässig ausgeglichen gestalten (12:12). Doch in der Folge machten sich die in Pink gekleideten Baselbieterinnen das Leben mit eindeutig zu vielen Annahmefehlern und einer inexistenten Blockarbeit selber schwer und gerieten folgerichtig erneut mit vier Punkten in Rücklage. Es war dann ein erneuter Zwischenspurt der bis dahin einfach nicht in die Spur findenden Sm’Aesch-Akteurinnen, welche beim Spielstand von 24:24 die Spannung in diesen Startsatz zurückbrachte. Der erste richtig gelungene Abwehrblock von Jazmine White brachte den Aescherinnen danach den kaum mehr erwarteten Satzgewinn und damit Einiges an Hoffnung und Zuversicht zurück.

Weiter ein Duell auf Augenhöhe

Auch im zweiten Durchgang lagen die Gäste schnell mit vier Punkten in Front. Doch erneut konnte Sm’Aesch reagieren und mit einer jetzt stark verbesserten Mannschaftsleistung, sowohl in der Defensive, als auch im Angriff, nicht nur ausgleichen, sondern sogar selber mit drei Punkten vorlegen (19:16). Und genau in dieser wohl vorentscheidenden Phase lag Dora Grozer nach einem Misstritt am Boden und musste vom Feld getragen werden. Aachens-Topskorerin Storck nutzte die vorübergehende Unruhe beim Gegner mit drei Angriffspunkten gnadenlos aus und brachte ihr Team wieder zurück in die Partie, die mit dem Satzgewinn und damit dem Ausgleich endete.

Nach diesem mehr als unglücklichen Satzverlust hatten die Gastgeberinnen grosse Mühe wieder in Fahrt zu kommen. Insbesondere Topskorerin Taylor Fricano blieb an diesem Abend weit unter ihren Möglichkeiten und brachte ihre Angriffe viel zu selten im gegnerischen Feld unter. Zum Glück zeigte sich die für die verletzte Grozer eingewechselte Monika Chrtianska in guter Verfassung, sodass die diesen Satz unbedingt gewinnen müssenden Aescherinnen bis zum 18:19 noch immer hoffen durften. Doch weitere unnötige Fehler und der von Vanessa Agbortabi verwertete fünfte Satzball sicherte dem Team von Trainerin Saskia von Hintum das Erreichen der Viertelfinals. Der Rest dieses Volleyballspiels hatte nur noch statistischen Wert und hatte für das Heimteam schon so etwas wie aktive Vorbereitung auf das am Samstag um 17.30 Uhr anstehende Spitzenspiel gegen Schweizer Meister und Tabellenführer Neuchâtel UC.

Von Paul Ulli

Sm’Aesch Pfeffingen – Ladies in Black Aachen 1:3

Sätze: 27:25, 22:25, 22:25, 21:25

Löhrenacker. – 1011 Zuschauer. – SR Sgro (San Marino)/Parshyn (Ukraine)

Sm’Aesch Pfeffingen: Schirmer, Fricano, Matter, Saita (Libera), Grozer, White, Cyr; Maeder, Saladin, Chrtianska, Zaugg.

Ladies in Black Aachen: Agbortabi, Divoux, Blenckers, Polder, Olimstad, Storck, Bernard (Libera); Malik, Hindriksen, Thater, Jasper.

Bemerkungen: Sm’Aesch Pfeffingen ohne Schottroff (verletzt).

 

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